250 Jahre evangelische Waisenhauserziehung in Iserlohn: Ev. Jugendhilfe lädt zum historischen Gang durch die Epochen ein
Iserlohn. Wie hat sich die evangelische Waisenhauserziehung in Iserlohn über die vergangenen 250 Jahre entwickelt? Dieser Frage widmet sich der dritte Teil der Veranstaltungsreihe „Jugendhilfe im Dialog“ der Ev. Jugendhilfe Iserlohn-Hagen, einer Tochtergesellschaft der Diakonie Mark-Ruhr.
Unter dem Motto „Mitreden, entdecken, verstehen!“ lädt sie am Mittwoch, 14. Oktober 2026, historisch Interessierte zu einem Vortrag in die VHS im Stadtbahnhof ein.
Im Mittelpunkt steht das Thema „250 Jahre evangelische Waisenhauserziehung in Iserlohn – ein Gang durch die Epochen“. Der von der VHS Iserlohn angebotene Vortrag gibt Einblicke in die Geschichte der Ev. Jugendhilfe Iserlohn-Hagen und führt dabei bis zu den Anfängen im ursprünglichen Waisenhaus, das heute als Offene Ganztagsschule genutzt wird.
Professor Dr. Holger Wendelin von der Evangelische Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe in Bochum hat die Geschichte der Einrichtung anlässlich des Jubiläums aus sozialpädagogischer Perspektive aufgearbeitet und in die regionale und überregionale Entwicklung der Heim- und Waisenhauserziehung eingeordnet. Brigitte Zywitz bringt als langjährige Archivpflegerin in Iserlohn umfangreiches Wissen über die Geschichte des Waisenhauses im Kontext der evangelischen Gemeinden und der Stadtgeschichte ein.
Gemeinsam verbinden die beiden Referierenden ihre unterschiedlichen Perspektiven und zeichnen ein differenziertes Bild der Entwicklung der Waisenhauserziehung in Iserlohn. Im Anschluss besteht Gelegenheit zum Austausch und zur gemeinsamen Reflexion.
Die Veranstaltung beginnt am Mittwoch, 14. Oktober, um 17 Uhr in der VHS im Stadtbahnhof Iserlohn. Anmeldungen sind über www.vhs-iserlohn.de (Kursnummer 262_11130) möglich.
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