„Menschlichkeit gibt Halt“: Bahnhofsmission Hagen öffnet ihre Türen
Hagen. Das Team der Bahnhofsmission Hagen – eine Einrichtung der Diakonie Mark-Ruhr – lädt herzlich ein zum bundesweiten Tag der Bahnhofsmissionen am Freitag, den 17.04. Nach dem Umzug auf dem Bahnhofsvorplatz freut sich die Einrichtung, der Öffentlichkeit ihre neuen Räumlichkeiten vorzustellen. Das Team aus ehrenamtlichen Helfer:innen gibt Einblicke in die Einrichtung am Hagener Hauptbahnhof und informiert über das vielfältige Hilfeangebot.
„In der Zeit von 10 bis 14 Uhr können sich Interessierte in Ruhe umschauen und mit uns ins Gespräch kommen. Wir freuen uns über jede/n Besucher:in“, sagt Einrichtungsleiterin Ilona Ladwig-Henning. Unter dem Motto „Menschlichkeit gibt Halt“ stellt das Team aus ehrenamtlichen Helfer:innen auf dem Bahnhofsvorplatz ihre Arbeit vor. „Wir werden Waffeln und Infomaterialien verteilen", erklärt Ilona Ladwig-Henning.
Zudem haben zahlreiche Vertreter:innen aus Kirche, Stadtgesellschaft und Organisationen ihr Kommen zugesagt und stehen am Tag der Bahnhofsmission für Gespräche und den Austausch über die Angebote der Bahnhofsmission zur Verfügung. Erwartet werden Superintendent Henning Waskönig, Dietmar Thieser (zweiter Bürgermeister der Stadt Hagen), Ruth Sauerwein (DGB-Frauen in Hagen), Mitglieder der Frauenhilfen, Bahnhofsmanager Jens Severin, Heidrun Schulz-Rabenschlag (Prokuristin und Fachbereichsleitung Soziale Dienste Diakonie Mark-Ruhr) und Pfr. Matthias Börner (Geschäftsführung Diakonie Mark-Ruhr).
Einrichtungsleiterin Ilona Ladwig-Henning macht darüber hinaus darauf aufmerksam, dass die Bahnhofsmission Hagen aufgrund erhöhter Nachfrage neue Ehrenamtliche sucht.
Die Bahnhofsmission Hagen leistet neben der praktischen Hilfe beim Ein-, Um- oder Aussteigen sowie Orientierungshilfen für Reisende auch Hilfe bei sozialen Problemlagen. Ilona Ladwig-Henning: „Unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen hören dann zu, geben Rat, vermitteln an geeignete Einrichtungen und bieten Schutz und Aufenthalt in unseren Räumen“. Bahnhofsmissionen sind zentrale Knotenpunkte der sozialen Hilfe. Mittlerweile gibt es in Deutschland mit über 100 Einrichtungen ein dichtes, historisch gewachsenes Netz, dessen Geschichte bis zur Gründung der ersten Bahnhofsmission im Jahr 1894 zurückreicht. Die Bahnhofsmissionen helfen jedem: sofort, ohne Anmeldung, ohne Voraussetzungen erfüllen zu müssen und kostenfrei. Ihre Arbeit wird unter anderem durch Kirchensteuermittel finanziert und ist zugleich auf Spenden angewiesen.
Bildzeile: Das Team der Bahnhofsmission Hagen freut sich auf zahlreiche Besucher:innen am kommenden Freitag (17. April) und lädt herzlich dazu ein, die Einrichtung und ihre Arbeit kennenzulernen.




