Beratungsstellen Arbeit informieren Lieferdienstfahrer über ihre Rechte
Hagen. Wie steht es um die Arbeitsbedingungen von Fahrerinnen und Fahrern von Essenslieferdiensten? Welche Rechte haben sie und an wen können sie sich bei Problemen wenden? Mit diesen Fragen haben sich die Beratungsstellen Arbeit (BSA) der Diakonie Mark-Ruhr (DMR) und des HAZ e. V. am 7. Oktober 2026, dem Welttag der menschenwürdigen Arbeit, beschäftigt.
Im Rahmen einer landesweiten Aktionswoche des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales Nordrhein-Westfalen (MAGS NRW) informierten sie gemeinsam mit der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB), der Regionalagentur Märkische Region und der Migrationsberatung für Erwachsene Zugewanderte der Diakonie Mark-Ruhr über faire Arbeitsbedingungen und Arbeitnehmerrechte.
In der Hagener Volme-Galerie konnten die Beteiligten mehr als 55 Beratungsgespräche führen. Damit erreichten sie zahlreiche Menschen direkt vor Ort und informierten über ihre Rechte und Pflichten im Arbeitsverhältnis sowie über konkrete Unterstützungsangebote.
Ergänzend konnten 50 Gutscheine ausgeteilt werden, damit interessierte Personen am Standort des Hagener Arbeitslosenzentrums (HALZ, Rathausstr.31) in der Zeit von 13 Uhr bis 17 Uhr von den dort ausgelieferten Pizzen der Essenslieferdienste profitieren und sich dort über faire Arbeitsbedingungen und Arbeitnehmer-Rechte mittels Informations- und Beratungsständen sowie Flyern informieren konnten.
Informationen direkt an der richtigen Stelle
Um die Fahrerinnen und Fahrer möglichst gezielt zu erreichen, setzte die NGG auf passgenaue Ansprachekonzepte. Ergänzend erhielten Beschäftigte Informationspakete mit Materialien der NGG und der Beratungsstellen Arbeit der Diakonie Mark-Ruhr. Diese enthielten auch Kontaktmöglichkeiten und Hinweise auf konkrete Hilfsangebote. So konnten sich die Fahrerinnen und Fahrer im Nachgang in Ruhe mit ihren individuellen Arbeitsbedingungen auseinandersetzen und bei Bedarf Unterstützung bei den Beratungsstellen Arbeit oder den Gewerkschaften suchen.
Die Aktion zeigt, wie wichtig es ist, Menschen in prekären Beschäftigungsverhältnissen direkt anzusprechen und niedrigschwellige Informations- und Beratungsangebote bereitzustellen. Durch die Zusammenarbeit der beteiligten Organisationen konnten die Beratungsstellen Arbeit der Diakonie Mark-Ruhr die Zielgruppe gezielt erreichen und für das Thema menschenwürdige Arbeit sensibilisieren.
Beratung und Unterstützung
Wer Fragen zu den eigenen Arbeitsbedingungen, zu Arbeitnehmerrechten oder zu möglichen Unterstützungsangeboten hat, kann sich an die Beratungsstellen Arbeit der Diakonie Mark-Ruhr am jeweiligen Standort wenden. Auch die Gewerkschaften bieten Informationen und Beratungsmöglichkeiten an.
Informationen und Kontakt:
Beratungsstelle Arbeit Hagen &
Hagener Arbeitslosenzentrum (HALZ)
Rathausstr. 31
58095 Hagen
Web: Beratungsstelle Arbeit Hagen & Arbeitslosenzentrum HALZ | Diakonie Mark-Ruhr
Ansprechpartnerinnen: Olga Balci, Martina Pacyna
Beratungsstelle Arbeit Schwelm für den südlichen EN-Kreis &
Beratungsstelle Arbeit des HAZ e.V. in Hattingen und Witten für den nördlichen EN-Kreis
Kaiserstraße 55
58332 Schwelm
Web: Beratungsstelle Arbeit Schwelm & Arbeitslosen- und Begegnungszentrum | Diakonie Mark-Ruhr
Ansprechpartnerinnen: Tanya Löber-Kämper, Zana Krekel
Beratungsstelle Arbeit MK
Standort Iserlohn
Bodelschwinghstraße 1
58638 Iserlohn
Web: Beratungsstelle Arbeit Iserlohn | Diakonie Mark-Ruhr
Ansprechpartner:innen: Ina Thomas, Ronald Seidler
Beratungsstelle Arbeit MK
Standort Werdohl
Schulstraße 2
58791 Werdohl
Web: Beratungsstelle Arbeit Werdohl | Diakonie Mark-Ruhr
Ansprechpartnerin: Emilia Tomkowicz-Aniol




