Diakonie Mark-Ruhr
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Tag der Bahnhofsmission: Einblicke in wichtige soziale Arbeit am Hagener Hauptbahnhof


Hagen. Anlässlich des bundesweiten Tages der Bahnhofsmission am 18. April haben sich Vertreter:innen der Bahnhofsmission, der Hagener Politik, der Diakonie Mark-Ruhr sowie des Bahnhofsmanagements vor der provisorischen Unterkunft der Bahnhofsmission getroffen. Ziel des Treffens unter dem Motto „Menschlichkeit gibt Halt“ war es, die Arbeit der Einrichtung zu würdigen und Einblicke in ihre vielfältigen Angebote zu geben.

Bundesweit leisten Bahnhofsmissionen Unterstützung für Reisende sowie für Menschen in schwierigen Lebenslagen. Der Aktionstag dient dazu, diese wichtige Arbeit stärker in den öffentlichen Fokus zu rücken.

Einigkeit herrschte unter allen Beteiligten darüber, dass die Bahnhofs-mission – eine Einrichtung der Diakonie Mark-Ruhr – in der Öffentlichkeit als durchweg positiv wahrgenommen wird. Auch der provisorische Standort der Bahnhofsmission auf dem Hagener Bahnhofsvorplatz habe für einen Aufschwung an Aufmerksamkeit gesorgt.

Jens Severin, Leiter des Bahnhofsmanagements, hob die besondere Rolle der Einrichtung im Rahmen der Gesamtkonzeption „Bahnhof“ hervor: „Die Bahnhofsmission in Hagen wird im Rahmen der Neugestaltung des Bahnhofes ein Leuchtturmprojekt für die gesamte Bundesrepublik. Bahnhöfe sind Schnittstellen – wir als Bahn können Informationen über den Zugverkehr weitergeben und Infrastruktur bereitstellen, für die Versorgung von Menschen sind wir allerdings keine Profis, das ist die Bahnhofsmission. Deshalb ist sie so wichtig für uns.“

Für die Stadt Hagen sprach der zweite Bürgermeister Dietmar Thieser (SPD) seinen Dank und die besten Grüße von Herrn Rehbein aus: „Ich möchte mich auch im Namen der Stadt Hagen herzlich bedanken für die Arbeit der Bahnhofsmission. Die Belebung des Bahnhofsumfeldes und die wichtige Arbeit der Bahnhofsmission werden von der Stadt Hagen stets positiv begleitet und unterstützt. Zugleich lebt und profitiert die Bahnhofsmission maßgeblich von der guten Zusammenarbeit aller beteiligten Akteurinnen und Akteure. Allen Beteiligten gilt daher das Angebot, sich bei Unterstützungsbedarfen jederzeit vertrauensvoll an die Stadt Hagen zu wenden.“

Heidrun Schulz-Rabenschlag, Prokuristin und Fachbereichsleitung Soziale Dienste Diakonie Mark-Ruhr, betonte besonders die Bedeutung des Engagements der Einrichtung: „Ein großes Dankeschön geht an unsere Leitung Ilona Ladwig-Henning und alle Ehrenamtlichen, ohne die das alles hier nicht möglich wäre. Was sie hier täglich leisten, erfüllt mich mit großer Freude und Dankbarkeit. Gerade auch in diesen wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ist die moderne Neugestaltung unserer Bahnhofsmission ein Vorzeigeobjekt und eine wichtige Botschaft – auch über die Stadtgrenze Hagens hinaus.“

Die Bahnhofsmission war Anfang des Jahres aufgrund von Sanierungsmaßnahmen am Hauptbahnhof von ihrem bisherigen Standort auf Gleis 8/10 in eine Containerlösung auf dem Bahnhofsvorplatz gezogen. Gegen Ende des Jahres soll sie nach umfangreichen Modernisierungen ihre neuen Räumlichkeiten beziehen.

 

Bildzeile: Anlässlich des Tages der Bahnhofsmission versammelten sich Vertreter:innen der Bahnhofsmission, der Stadt Hagen, des Bahnhofsmanagements und der Diakonie Mark-Ruhr vor der provisorischen Unterkunft am Berliner Platz.