Diakonie Mark-Ruhr
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KISS der Diakonie Mark-Ruhr lädt zur Supervisionsreihe „Navigieren im Dilemma“ ein


Hattingen./Sprockhövel. Schwierige Entscheidungen gehören zum Leben – und oft fällt es schwer, zwischen gleichwertigen Alternativen abzuwägen. Genau hier setzt die neue Supervisionsreihe „Navigieren im Dilemma“ der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe Hattingen und Sprockhövel (KISS) an. Die Veranstaltungsreihe richtet sich an Mitglieder von Selbsthilfegruppen sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger und startet am 9. Juli 2026 im Café Sprungbrett (Steinhagen 19) in Hattingen.

Im Mittelpunkt stehen Fragen, die Menschen in belastenden oder festgefahrenen Situationen Orientierung geben können: Worin besteht das eigentliche Dilemma? Welche unausgesprochenen Voraussetzungen spielen eine Rolle? Welche Werte und Ressourcen helfen bei der Lösungsfindung? Und welche praktischen Wege können aus dem Zwiespalt herausführen?

Die Teilnehmenden erwartet eine Mischung aus Impulsvorträgen, Diskussionen, Rollenspielen, praktischen Übungen sowie Erfahrungsaustausch in Kleingruppen. Insgesamt umfasst die Supervisionsreihe zehn Termine bis November 2026.

Angeboten werden zwei Gruppen:

  • Frühe Gruppe: 16:00 bis 17:30 Uhr
  • Späte Gruppe: 18:00 bis 19:30 Uhr
     

Da die Zahl der Teilnehmenden begrenzt ist, wird um eine frühzeitige Anmeldung gebeten. Besonders erfreulich: Die Veranstaltung wird erneut von Krankenkassen gefördert und ist daher für alle Teilnehmenden kostenfrei.

Weitere Informationen und Anmeldung:

KISS Hattingen und Sprockhövel
Michael Klüter
Telefon: 02324 9025060

 

Zum Hintergrund:
Die Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe Hattingen und Sprockhövel (KISS), eine Einrichtung der Diakonie Mark-Ruhr, ist Anlaufstelle für Menschen, die gemeinsam mit anderen Betroffenen soziale und gesundheitliche Probleme bewältigen möchten. Dabei übernehmen sie für sich selbst Verantwortung und profitieren in einer Gruppe von den Erfahrungen anderer. Die Selbsthilfe stellt eine wichtige Ergänzung des professionellen Hilfsangebotes dar und ist damit ein bedeutender Bestandteil des Sozial- und Gesundheitssystems. Die Kontaktstelle kooperiert eng und partnerschaftlich sowohl mit ehrenamtlich Tätigen als auch mit allen relevanten Beratungsstellen und Einrichtungen in ihrem Wirkungsbereich.

(Foto: pixabay)