Diakonie Mark-Ruhr
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Staatssekretär Lorenz Bahr besucht Luthers Waschsalon der Diakonie Mark-Ruhr


Hagen. Staatssekretär Lorenz Bahr (Bündnis 90/Die Grünen) aus dem Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen hat am 18. Mai im Rahmen eines Besuchs in Hagen auch die Einrichtung Luthers Waschsalon der Diakonie Mark-Ruhr besucht.

Gemeinsam mit Vertreter:innen der Diakonie Mark-Ruhr, der Stadt Hagen sowie ehrenamtlich engagierten Ärzt:innen informierte sich Lorenz Bahr über die niedrigschwelligen Unterstützungsangebote für EU-Bürger:innen und Menschen in prekären Lebenslagen. An dem Termin nahm unter anderem auch Volker Holländer, kaufmännischer Geschäftsführer der Diakonie Mark-Ruhr, teil. Vor Ort führten außerdem die ehrenamtlichen Ärzte Prof. Dr. Theo Scholten und Dr. Udo Theis durch die Einrichtung und gaben Einblicke in deren praktische Arbeit.

Im Mittelpunkt des Austauschs standen insbesondere die gesundheitliche Versorgung, soziale Beratung sowie die Bedeutung verlässlicher Förderstrukturen. In Luthers Waschsalon engagieren sich ehrenamtliche Mitarbeitende gemeinsam für Menschen, die häufig nur schwer Zugang zu regulären Hilfesystemen finden.

Die Diakonie Mark-Ruhr betonte dabei ihre Haltung: Ehrenamtliche niedrigschwellige Angebote sind für viele EU-Bürger:innen ein unverzichtbarer erster Zugang zu Unterstützung und Orientierung. Gleichzeitig kann Ehrenamt staatliche Verantwortung nicht ersetzen. Erforderlich ist ein verlässliches Zusammenspiel aus Ehrenamt, professionellen Strukturen und klar geregelten staatlichen Zuständigkeiten.


Bildzeile: Staatsekretär Lorenz Bahr (4. v.r.) - hier im Gespräch mit Prof. Dr. Theo Scholten (vorn von hinten) - informierte sich im Zuge seines Besuchs bei der Stadt Hagen auch über die Arbeit in Luthers Waschsalon der Diakonie Mark-Ruhr.

 

Zur Originalmeldung der Stadt Hagen: Staatssekretär Lorenz Bahr informiert sich in Hagen über Zuwanderung aus Südosteuropa - Aktuelle Meldung - Stadt Hagen