Erfolgreiche Inklusionsmesse in Iserlohn: Diakonie Mark-Ruhr setzt Impulse für Teilhabe am Arbeitsleben
Iserlohn. Unter dem Motto „Arbeit für alle. Arbeitsplätze erhalten, gewinnen und erleben.“ fand am Donnerstag (21. Mai) die zweite Inklusionsmesse im Parktheater Iserlohn statt. Rund 28 Institutionen, Unternehmen und Beratungsstellen aus der Region informierten über Inklusion, Teilhabe und berufliche Perspektiven für Menschen mit Beeinträchtigung. Auch die Diakonie Mark-Ruhr war mit mehreren Angeboten vertreten: die Iserlohner Werkstätten (ISWE), der Inklusionsbetrieb Pro Integration (pro-i) sowie die Ergänzende unabhängigen Teilhabeberatung für den Märkischen Kreis (EUTB), die von der Diakonie Mark-Ruhr Teilhabe und Wohnen als Partnerin unterstützt wird.
Ein besonderer Programmpunkt war der Impulsvortrag von Anne Reichert von den Iserlohner Werkstätten. Unter dem Titel „Inklusion im Betrieb – so gelingt der Einstieg“ zeigte sie praxisnah auf, wie Teilhabe am Arbeitsleben gelingen kann und welche Unterstützungsmöglichkeiten Unternehmen dabei nutzen können.
Darüber hinaus präsentierte Rene Wenzel von den Iserlohner Werkstätten das KI-gestützte Assistenzsystem „nonecap“. Das digitale System unterstützt Menschen bei Arbeits- und Lernprozessen, indem Arbeitsabläufe in verständliche Einzelschritte mit Bildern und einfachen Texten aufbereitet werden. Ziel ist es, Menschen im Arbeitsalltag selbstständig zu unterstützen und Fachkräfte gleichzeitig zu entlasten.
Geschäftsführer Christophe Hessling von pro-i zog ein positives Fazit der Veranstaltung: „Die Inklusionsmesse war aus meiner Sicht eine rundum gelungene Veranstaltung mit vielen engagierten Akteuren aus Politik, Wirtschaft und Sozialbereich. Besonders wichtig war, dass wir konkrete politische Impulse für die weitere Förderung der Inklusion von Menschen mit Behinderungen setzen konnten.“ Besonders wertvoll waren zudem die Gespräche mit Unternehmen – sowohl zur Sicherung bestehender als auch zur Schaffung neuer Arbeitsplätze und Inklusionsabteilungen.
Die Messe machte erneut deutlich, wie wichtig die Zusammenarbeit von Sozialträgern, Wirtschaft, Politik und Beratungsstellen ist, um Inklusion im Arbeitsleben sichtbar und praktisch umsetzbar zu gestalten.
Bildzeile: Vertreter:innen von pro-i, den Iserlohner Werkstätten und der EUTB zeigten bei der Inklusionsmesse im Parktheater Iserlohn gemeinsam Flagge für mehr Teilhabe am Arbeitsleben.




