Diakonie Mark-Ruhr
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Neue Selbsthilfegruppe zum Thema Medienabhängigkeit in Hattingen und Sprockhövel geplant


Hattingen./Sprockhövel. Die Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe Hattingen und Sprockhövel (KISS) der Diakonie Mark-Ruhr lädt zur Gründung einer neuen Selbsthilfegruppe zum Thema Medienabhängigkeit ein. Das Angebot richtet sich an Menschen, die ihren Umgang mit digitalen Medien bewusst verändern möchten und den Austausch mit anderen Betroffenen suchen.

Ob Smartphone, soziale Medien, Gaming, Streaming oder Internet – digitale Medien gehören für viele selbstverständlich zum Alltag. Wenn der Medienkonsum jedoch zunehmend belastet oder das Gefühl entsteht, die Kontrolle darüber zu verlieren, kann der Austausch mit Menschen in ähnlichen Situationen eine wertvolle Unterstützung sein.

Den Anstoß für die neue Gruppe gab ein Betroffener, der sich mit dem Wunsch an die KISS wandte, einen geschützten Raum für gegenseitigen Austausch zu schaffen: „Ich möchte ein Angebot schaffen, wo Menschen ihre Geschichten und Erfahrungswerte teilen können. Wo alles zwanglos gehalten werden soll, aber schon mit Entwicklungsoptionen.“

In einer vertrauensvollen und wertschätzenden Atmosphäre sollen Erfahrungen, Herausforderungen, Rückschläge und Erfolge offen besprochen werden – ohne Bewertung und mit gegenseitigem Respekt. Willkommen sind Menschen jeden Alters, die selbst von problematischem Medienverhalten betroffen sind oder sich intensiver mit den Auswirkungen ihres Medienkonsums auseinandersetzen möchten.

Die Teilnahme an der Selbsthilfegruppe ist unverbindlich und selbstverständlich vertraulich.

Interessierte erhalten weitere Informationen bei Michael Klüter von der KISS Hattingen und Sprockhövel unter Telefon 02324 9025060.


Zum Hintergrund:
Die Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe Hattingen und Sprockhövel (KISS), eine Einrichtung der Diakonie Mark-Ruhr, ist Anlaufstelle für Menschen, die gemeinsam mit anderen Betroffenen soziale und gesundheitliche Probleme bewältigen möchten. Dabei übernehmen sie für sich selbst Verantwortung und profitieren in einer Gruppe von den Erfahrungen anderer. Die Selbsthilfe stellt eine wichtige Ergänzung des professionellen Hilfsangebotes dar und ist damit ein bedeutender Bestandteil des Sozial- und Gesundheitssystems. Die Kontaktstelle kooperiert eng und partnerschaftlich sowohl mit ehrenamtlich Tätigen als auch mit allen relevanten Beratungsstellen und Einrichtungen in ihrem Wirkungsbereich.

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