Sparkasse Witten unterstützt Diakonie Mark-Ruhr mit 15.000 Euro
Witten. Die Sparkasse Witten setzt ihr gesellschaftliches Engagement fort und unterstützt auch im Jahr 2026 die Arbeit der Diakonie Mark-Ruhr mit einer Spende in Höhe von 15.000 Euro. Die symbolische Übergabe fand in den Einrichtungen der Sozialen Dienste der Diakonie Mark-Ruhr in der Wittener Röhrchenstraße statt.
Im Rahmen der Spendenübergabe machte sich die Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Witten, Andrea Psarski, persönlich ein Bild von der Situation vor Ort und kam mit Mitarbeitenden sowie Matthias Börner, theologischer Geschäftsführer der Diakonie Mark-Ruhr, ins Gespräch. Am Austausch nahmen außerdem Frank Bannasch (Fachdienstleitung Sucht- und Drogenhilfe), Claudia Ziplies (Schuldner- und Insolvenzberatung) sowie Yvonne Temminghoff (Wohnungslosenhilfe, Projekt „Endlich ein ZUHAUSE!“) teil.
Die Diakonie Mark-Ruhr engagiert sich in Witten mit zahlreichen Angeboten für Menschen in schwierigen Lebenslagen. Dazu zählen unter anderem eine Beratungsstelle für Wohnungslose, aufsuchende Hilfen, ein Arbeitsprojekt für wohnungslose Menschen, Betreutes Wohnen, Schuldner- und Insolvenzberatung, Casemanagement für Migrant:innen sowie Sucht- und Drogenberatung. Ergänzt werden diese Angebote durch nicht refinanzierte Projekte wie einen offenen Tagesaufenthalt für Wohnungslose und eine ehrenamtlich organisierte medizinische Ambulanz.
„Die Unterstützung durch die Sparkasse Witten ist für uns von großer Bedeutung“, betonte Matthias Börner. „Gerade angesichts steigender Eigenanteile und wachsender gesellschaftlicher Herausforderungen sind wir auf verlässliche Partner angewiesen, um unsere niedrigschwelligen Hilfsangebote aufrechterhalten zu können.“
Frank Bannasch unterstrich die Bedeutung der gebündelten Angebote am Standort: „Die vielen Dienste unter einem Dach in der Röhrchenstraße bilden eine gute Basis, um auf die inzwischen oft multiplen Problemlagen unserer Klient:innen eingehen zu können. Sucht steht beispielsweise häufig im Zusammenhang mit Wohnungsverlust oder Verschuldung.“
Yvonne Temminghoff hob hervor, wie wichtig verlässliche Strukturen für die Zielgruppe sind: „Gerade für die Menschen, die wir unterstützen, ist es entscheidend, dass unsere Angebote dauerhaft und zuverlässig zur Verfügung stehen.“
Claudia Ziplies regte im Gespräch eine noch engere Zusammenarbeit an: „Wenn Kund:innen der Sparkasse Mietrückstände haben, kann es sehr hilfreich sein, frühzeitig auf unsere Schuldner- und Insolvenzberatung oder die Wohnungslosenhilfe hinzuweisen.“ Andrea Psarski zeigte sich offen für diesen Impuls.
Im Austausch wurde zudem deutlich, dass der Wohnungsmarkt in Witten weiterhin angespannt ist. Statistisch betrachtet entspricht die Zahl der Menschen, die die Wohnungslosenhilfe in Anspruch nehmen, etwa 0,5 Prozent der Wittener Bevölkerung – wobei auch Personen aus umliegenden Städten beraten werden.
Andrea Psarski zeigte sich beeindruckt von der Vielfalt der Angebote und der intensiven Arbeit vor Ort: „Mir war in dieser Form nicht bewusst, wie viele Menschen auf diese Hilfen angewiesen sind. Umso wichtiger ist es, sich persönlich ein Bild zu machen. Ich bin froh, dass wir mit unserer Unterstützung genau dort helfen können, wo sie auch tatsächlich ankommt. Die Übernahme von Verantwortung in der Gesellschaft ist wichtiger denn je. Dem kommen wir als Sparkasse Witten gerne nach und sind davon überzeugt, dass das Geld über alle Dienste hinweg gut eingesetzt ist.“
Mit ihrer Spende trägt die Sparkasse Witten dazu bei, dass wichtige soziale Angebote in der Region weiterhin bestehen und Menschen in Not verlässlich unterstützt werden können.
Bildzeile: Das beigefügte Gruppenfoto zeigt (v.l.n.r.) Yvonne Temminghoff (Wohnungslosenhilfe, Projekt „Endlich ein ZUHAUSE!“), Matthias Börner (theologischer Geschäftsführer der Diakonie Mark-Ruhr), Andrea Psarski (Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Witten), Claudia Ziplies (Schuldner- und Insolvenzberatung) und Frank Bannasch (Fachdienstleitung Sucht- und Drogenhilfe) bei der symbolischen Spendenübergabe vor den Räumlichkeiten der Diakonie Mark-Ruhr in der Wittener Röhrchenstraße.




