Diakonie Mark-Ruhr
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Gilda Sahebi im Gespräch mit Heike Spielmann: Ein Abend für Verbindung statt Spaltung


Hagen. Als Leitung des Fachdienstes Migration und Integration vertritt Heike Spielmann die Diakonie Mark-Ruhr engagiert im „Netzwerk Interreligiöses Friedengebet Hagen“. In dieser Rolle führte sie am 20. November 2025 das öffentliche Gespräch mit der Autorin, Journalistin und Podcasterin Gilda Sahebi, die auf Einladung des Netzwerks im bis auf den letzten Platz gefüllten Auditorium des Emil Schumacher Museums zu Gast war.

Anlass der Veranstaltung war Sahebis im September 2025 erschienenes Buch „Verbinden statt spalten - Eine Antwortauf die Politik der Polarisierung". Die Medizinerin und Politikwissenschaftlerin arbeitet als freie Journalistin und widmet sich Themen wie gesellschaftliche Ungleichheit, Rassismus, Frauenrechten, Macht und Medien. Über verschiedene Medienformate und ihre Social-Media-Kanäle ordnet sie regelmäßig das aktuelle politische Geschehen ein.

In ihrem Buch zeigt Sahebi auf, wie die Erzählung einer gespaltenen Gesellschaft politisch erzeugt und medial verstärkt wird – und warum diese Darstellung nicht der gelebten Realität vieler Menschen entspricht. Im Gespräch mit Heike Spielmann betonte sie, dass Menschen im Alltag vor allem Verbindung suchen: „Nicht Spaltung, sondern Begegnung prägt das Zusammenleben“, so Sahebi.

Der Abend entwickelte sich zu einem intensiven und ermutigenden Austausch mit dem Publikum. „Ich fand es besonders beeindruckend, wie Gilda Sahebi zum entschiedenen Einmischen in öffentliche Diskurse ermutigte und zugleich einlud, den Dialog mit Menschen, die anders denken, nicht zu verlassen“, fasste Heike Spielmann ihren Eindruck zusammen.

Bildzeile: Heike Spielmann (links) im Gespräch mit Gilda Sahebi im Emil-Schumacher-Mueseum.