Diakonie Mark-Ruhr
Diakonie

Klara-Röhrscheidt-Haus

Das Klara-Röhrscheidt-Haus befindet sich auf einem ausgedehnten barrierefreien Parkgelände mit altem Baumbestand. Eine Teichlandschaft und geschützte Bänke laden zum Verweilen in der Natur ein. Fußläufig erreichbare Bushaltestellen sowie die Nähe zu den Autobahnen A1 und A45 sichern eine gute Erreichbarkeit. Auf dem Gelände befindet sich auch das Krankenhaus.

Eine Besonderheit ist das von Ehrenamtlichen geleitete Café „Unter den Linden“, das sich direkt in der Eingangszone des Klara-Röhrscheidt-Hauses befindet. Es ist ein beliebter Treffpunkt für Heimbewohner, Angehörige, Nachbarn und Freunde des Hauses.

Das 1994 erbaute Pflegezentrum verfügt über vier Wohnbereiche mit Einzel- und Doppelzimmern, in denen insgesamt 100 Bewohner leben. Es gibt eingestreute Kurzzeitpflegeplätze. Im Klara-Röhrscheidt-Haus stehen den Bewohnern ein Friseursalon, ein Gymnastikraum, eine ergotherapeutische Lernküche, ein Wohlfühlraum sowie verschiedene Veranstaltungs- und Gottesdiensträume zur Verfügung.

Pflege und Betreuung

Bei der Pflege und Betreuung orientiert sich das Klara-Röhrscheidt-Haus an der Lebensgeschichte...

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Bei der Pflege und Betreuung orientiert sich das Klara-Röhrscheidt-Haus an der Lebensgeschichte des älteren Menschen, seinen sozialen Beziehungen, seinen persönlichen Werten, Gewohnheiten, Sitten und Gebräuchen. Die jeweiligen individuellen Lebenssituationen werden geachtet und akzeptiert.

Das Konzept der direkten Pflege basiert auf dem Modell der Prozesspflege von Monika Krohwinkel. Bezugspflegegruppen gewährleisten eine kontinuierliche Pflege und Betreuung der Bewohner.

Professionell zu handeln bedeutet:

  • sich dem alten Menschen mit fachlicher und menschlicher Kompetenz zuwenden
  • seine Fähigkeiten, seine Umgebung, seine Angehörigen, seine Bezugspersonen und seine Biografie neben der gesundheitlichen Situation einbeziehen
  • die Pflegekontinuität durch Pflegeplanung und Dokumentation sichern, entsprechend handeln und fortlaufend überprüfen
  • ein förderndes und sicheres Umfeld schaffen.

Das Pflegekonzept des Klara-Röhrscheidt-Hauses zielt darauf die Unabhängigkeit Pflegebedürftiger zu erhalten bzw. wiederzuerlangen und das Wohlbefinden des Einzelnen zu fördern.

Im Rahmen eines ganzheitlichen Pflegeverständnisses kommt der sozialen Betreuung besondere Bedeutung zu. Einzel- und Gruppenangebote sollen die Lebensqualität, Zufriedenheit und das Wohlbefinden unter Einbezug vorhandener  Ressourcen steigern und fördern.

Zu den Einzelbetreuungsangeboten gehören z.B.  Vorlesen geeigneter Texte zur Information/Orientierung, Spaziergänge/Lauftraining, Marktbesuche/Ausflüge, Lichttherapie, Singen, Beten, Erinnerungspflege z.B. mit Fotos.

Beliebte Gruppenangeboten im Haus sind:  biografische Gesprächsrunden, Morgenrunde, Gedächtnisspiele, Bewegungsrunde, Gottesdienste, Kaffeehausnachmittag, Herrenstammtisch, Ausflüge, Feste und Feiern, Musik und Singen, usw.

Zudem gibt es zusätzliche individuelle Betreuungsleistungen nach §87b für ältere Menschen, die an Demenz erkrankt sind.

Qualität

Eingebettet in das Zentrale Qualitätsmanagement der Diakonie Mark-Ruhr arbeiten wir kontinuierlich...

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Eingebettet in das Zentrale Qualitätsmanagement der Diakonie Mark-Ruhr arbeiten wir kontinuierlich an der Verbesserung unserer Dienstleistungen, die schon jetzt einen sehr hohen Qualitätsstandard haben. Im Mittelpunkt unseres Qualitätsverständnisses steht der ältere Mensch mit seinem individuellen Unterstützungsbedarf. Dabei bilden die Berücksichtigung seiner Ressourcen und seiner Lebensgeschichte sowie die Wahrung seiner Selbstbestimmtheit die Grundlage unseres Handelns. Vor dem Hintergrund unserer diakonischen Werte erbringen wir unsere Leistungen mit der Zielsetzung, dass sich unsere Bewohner bei uns wohl, sicher und heimisch fühlen. Wir arbeiten eng und vertrauensvoll mit dem Medizinischen Dienst der Krankenversicherung und der WTG-Behörde zusammen.
Unser gesamtes Team sieht die verschiedenen Maßnahmen zur Qualitätssicherung nicht nur als Verpflichtung, sondern gleichzeitig auch als stetigen Prozess zur kontinuierlichen Verbesserung unserer Arbeit an.

Partner / Koorperationen

Das Zusammenwirken aller Beteiligten und die gemeinsame Ausrichtung auf die Belange und Bedürfnisse...

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Das Zusammenwirken aller Beteiligten und die gemeinsame Ausrichtung auf die Belange und Bedürfnisse pflegebedürftiger älterer Menschen gewährleisten eine qualifizierte Versorgung und Betreuung. Intern und extern, professionell und ehrenamtlich Tätige kooperieren und koordinieren ihre Dienste und Angebote zur Sicherung, Unterstützung und Bereicherung der Lebensqualität der Bewohner.

Die Bewohner werden in den Aktivitäten des täglichen Lebens in Kooperation mit Angehörigen, Betreuern und Fachexperten aus allen Institutionen des Sozial- und Gesundheitswesens unterstützt.

Das Klara-Röhrscheidt-Haus kooperiert mit den von Bewohnern gewählten Ärzten, Apotheken, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Logopäden.

Mit den umliegenden Fachseminaren der Diakonie, der Wohlfahrtsverbände und anderen regionalen Fachseminaren bestehen Kooperationsverträge zur Ausbildung von Altenpflegerinnen und Altenpflegern. Insgesamt bietet das Klara-Röhrscheidt-Haus sechs bis zehn Ausbildungsplätze in der Pflege an.

Service

Essen und Trinken bestimmen in hohem Maße die Lebensqualität. Die Speiseaufnahme soll...

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Essen und Trinken bestimmen in hohem Maße die Lebensqualität. Die Speiseaufnahme soll als Genuss empfunden werden. Hierzu spielt neben der geschmackvollen Zubereitung auch das entsprechende Ambiente bei Mahlzeiten eine wichtige Rolle.

Die frische Zubereitung der Speisen ist an die Küche des benachbarten Ev. Krankenhauses vergeben. Durch die enge Zusammenarbeit zwischen der externen Küche und den Bereichen Pflege und Betreuung gewährleistet das Klara-Röhrscheidt-Haus eine Speiseversorgung, die individuellen Wünschen und Bedürfnissen entspricht. Selbstverständlich werden saisonale Besonderheiten berücksichtigt. Durch die Krankenhausküche können als Besonderheit täglich neben drei Wahlmenüs vielfältige Formen der Diätküche angeboten werden.

Oberbekleidung wird in der hauseigenen Wäscherei gewaschen.

Seelsorge

Im Abendmahlgottesdienst auf den Wohnbereichen erleben Bewohner ihr Miteinander als von Gott...

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Im Abendmahlgottesdienst auf den Wohnbereichen erleben Bewohner ihr Miteinander als von Gott getragene Gemeinschaft, die aufeinander achtet und auch mit kleiner Kraft füreinander da sein kann. Manche können nur mit Mühe, oder gar nicht ihren kleinen Bereich verlassen. Darum bietet die evangelische Altenheimseelsorgerin Claudia Bitter die Abendmahlfeiern in den Wohnbereichen an, wo auch diejenigen erreicht werden können, deren Mobilität zu stark eingeschränkt ist. Zusätzlich werden einmal monatlich evangelische Gottesdienst im Festsaal gefeiert. In den Gottesdiensten wird der besondere seelsorgliche Schwerpunkt des Hauses spürbar.

Zudem bietet die Seelsorgerin Besuche in der Zeit des Einlebens sowie Gespräche über Gott und die Welt, aber auch über persönliche Probleme an. Sie hat stets ein offenes Ohr für Ängste und Sorgen, mit denen man vielleicht niemand anderen belasten will,  bietet Trost in Zeiten der Trauer und Gebete am Sterbebett.

Die Seelsorgerin ist nicht nur für BewohnerInnen des Hauses zuständig, sondern ist auch Ansprechpartnerin für deren Angehörige. Neben einem Angehörigenabend werden auch persönliche Gespräche angeboten.

Zur Altenheimseelsorge gehören auch der Kontakt und die aktive Gesprächssuche zu den Mitarbeitenden, die in ihrem Berufsalltag immer wieder mit den Grenzen des Lebens umgehen müssen. Sie müssen sich auseinandersetzen mit Krankheiten, Schwächerwerden und dem Sterben.

Probleme im Alter können auch ethische Fragestellungen aufwerfen. Dazu gibt es ein Ethik-Komitee, das diese Fragen aufgreift und eventuelle Lösungen aufzeigt. Das Ethik-Komitee kann auch von Angehörigen in Anspruch genommen werden.