Diakonie Mark-Ruhr
Diakonie

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Als Kirche in den Altenheimen sichtbar bleiben


Schwerte. Es ist ein Bekenntnis zur Altenheimseelsorge: Der Evangelische Kirchenkreis Iserlohn hat eine Pfarrstelle für „Altenheimseelsorge und Vertretungsaufgaben im Kirchenkreis“ eingerichtet und diese mit Pfarrerin Ulrike von Mayer besetzt. Am Mittwoch (6. Februar) wurde sie von Superintendentin Martina Espelöer in einem feierlichen Gottesdienst in der St. Viktor Kirche eingeführt.

Schwerter Gemeindegliedern ist Pfarrerin von Mayer bereits seit 2017 durch ihre seelsorgerische Arbeit im Johannes-Mergenthaler-Haus und im Klara-Röhrscheidt-Haus der Diakonie Mark Ruhr bekannt. Auch in ihrer neuen Pfarrstelle wird sie den beiden Altenheimen treu bleiben. Hinzu kommt ihre Arbeit in insgesamt sechs Altenheimen, die die Diakonie Mark-Ruhr im Märkischen Kreis und im Kreis Unna vorhält. 
 
„Die Seelsorge in Altenheimen ist ein wesentlicher Baustein evangelisch-diakonischen Profils. Es ist uns wichtig, als Kirche in den Altenheimen sichtbar zu bleiben und ich freue mich, dass wir diesen Weg in Schwerte gemeinsam mit der Diakonie MarkRuhr gehen“, sagte Superintendentin und Verwaltungsratsvorsitzende der Diakonie Mark-Ruhr, Pfarrerin Martina Espelöer, im Gottesdienst, zu dem auch Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeitende der beiden Altenheime gekommen sind. „Wir haben lange auf eine Pfarrstelle für Altenheimseelsorge gewartet“, sagte Pfarrerin Claudia Bitter als Vertreterin der Schwerter Kirchengemeinde, die an diesem Tag auch ihr 25-jähriges Dienstjubiläum feiern konnte. Beim anschließenden Empfang im Johannes-Mergenthaler-Haus würdigte Iris Daas, Regionalleitung für den Bereich Pflege und Wohnen der Diakonie im Märkischen Kreis und Kreis Unna, die seelsorgerische Arbeit von Pfarrerin Ulrike von Mayer, ihre Andachten und Gottesdienste: „Wir möchten die Arbeit mit Ihnen nicht missen“.
 
Ein zweiter Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt für Ulrike von Mayer in der Koordinierung von längerfristig geplanten oder auch plötzlich auftretenden Vertretungen. Gemeinsam mit einem multiprofessionellem Team aus Pfarrerinnen und Pfarrern im aktiven Dienst sowie im Ruhestand, Jugendreferenten, GemeindeSchwestern und Prädikanten (Laienprediger) sorgt sie bereits seit einem Jahr in einer Erprobungsphase für Vertretungen in Vakanzzeiten einer Kirchengemeinde. Diese Vakanzzeiten werden in den nächsten Jahren tendenziell eher zunehmen, wenn etliche Pfarrerinnen und Pfarrer in den Ruhestand gehen, es gegenwärtig aber nur wenig theologischen Nachwuchs gibt.