Diakonie Mark-Ruhr
Diakonie

Sammlungen

Die Sammlungen 2019 stehen unter dem Leitwort "ZEICHEN SETZEN".

Individuelle Beratungen bei immer komplexer werdenden Suchtverhalten

Im Bereich der Sucht- und Drogenhilfe ist die Diakonie Mark-Ruhr seit vielen Jahren wichtige Anlaufstelle für Menschen jeden Alters, die nicht nur missbräuchlich legale und illegale Drogen nehmen, sondern auch mit ganz unterschiedlichen Problemlagen die Beratungsstellen in Witten und Menden aufsuchen.

Von Suchtmittelabhängigkeiten über Essstörungen und Verhaltensauffälligkeiten, bis zur Medienabhängigkeit: die Gründe, Hilfe der Diakonie in Anspruch zu nehmen sind vielschichtig.
„Unsere Klienten sind zwischen 13 und 80 Jahre alt, wir führen Einzelgespräche und bieten eine weiterführende Begleitung und Unterstützung an, um zu stabilisieren“, betont Heike Malz, die die Sucht- und Drogenhilfe der Diakonie Mark-Ruhr leitet. Verschiedene Gruppenangebote, auch für Angehörige, werden regelmäßig durchgeführt. Mit Blick auf die Klienten, hat sich die Altersstruktur in den letzten Jahren verschoben: „Sie werden jünger und experimentierfreudiger“, benennt sie einen immer häufiger vorkommenden „Mischkonsum“ von Alkohol und erste Erfahrungen mit chemischen Drogen. Dazu kommen die immer stärker werdenden Einflüsse durch den sich verändernden Medienkonsum.

„Jeder Klient muss individuell beraten werden, da jeder Mensch und jede Sucht unterschiedlich behandelt werden muss.“ Ein ehemaliger Klient betont: „Wenn die Suchtberatung in Witten mich damals nicht in die richtige Richtung geschoben hätte, ich glaube alleine hätte ich den Weg nicht gehen können.“ Im Jahr 2010 hatte der Wittener erstmalig Kontakt mit der Beratungsstelle, vorausgegangen waren 20 Jahre starker Alkoholkonsum. „Er hat es geschafft, über unsere Vermittlungsgruppe den Weg in eine stationäre Entwöhnungsbehandlung zu gehen und im Anschluss an diese Behandlung die Nachsorgegruppe unserer Einrichtung erfolgreich zu beenden und lebt seitdem abstinent“, erinnert sich Heike Malz.
„Ganz wichtig ist natürlich auch unsere präventive Arbeit“, betont Heike Malz. Gemeinsam mit ihrem Team und den Kollegen im Märkischen Kreis organisiert sie regelmäßig Veranstaltungen für Jugendliche, beteiligt sich an der Suchtwoche und führt öffentliche Veranstaltungen durch, um zu sensibilisieren und aufmerksam zu machen. Darüber hinaus wenden sich auch Mitarbeitende anderer Beratungsstellen der Diakonie Mark-Ruhr in den Kirchenkreisen Hattingen-Witten, Hagen, Schwelm und Iserlohn regelmäßig an sie. „Wir sind innerhalb und außerhalb diakonischer Trägerstrukturen gut vernetzt und können stets in das passende Hilfeangebot vermitteln“, lautet die Devise der Diakonie Mark-Ruhr.

Die Sucht- und Drogenhilfen sichern den „voraussetzungslosen“ Zugang zur psychosozialen Grundversorgung im Suchthilfesystem und erfordern an unseren Standorten Witten und Menden einen finanziellen Eigenteil der Diakonie Mark-Ruhr. „Wir suchen natürlich auch immer nach neuen Wegen, wie wir Menschen erreichen können, um ihnen möglichst frühzeitig zu helfen.“

Deshalb möchte die Sucht- und Drogenberatung der Diakonie Mark-Ruhr gerne Ansätze stärken, die über die Grundversorgung hinausgehen und wirbt dafür um Spenden. „Wir sind seit dem letzten Jahr am Modellprojekt ‚Fitkids‘ beteiligt, dass Kinder aus Familien in denen Eltern Drogen konsumieren, in den Fokus nimmt,“ gibt Heike Malz ein Beispiel für ein neues Vorhaben. Diesen Ansatz möchten wir gerne intensivieren.“

Sucht- und Drogenhilfe Witten
Röhrchenstraße 10
58452 Witten
02302 91484-31/-50
suchthilfe-witten@diakonie-mark-ruhr.de
drogenhilfe-witten@diakonie-mark-ruhr.de
Öffnungszeiten:
Mo. – Do. 8 bis 16 Uhr
Fr.. 8 bis 12 Uhr

Erstberatung in der „offenen Sprechstunde“ ohne Termin donnerstags  von 9.00 – 11.00 Uhr oder mit Terminvereinbarung montags von 14.00 – 19.00 Uhr.

Suchtberatung Menden
Westwall 19
58706 Menden
02373 2688
suchtberatung.menden@diakonie-mark-ruhr.de

Zu folgenden Zeiten können sie mit den Mitarbeitern der Suchtberatung persönlich ohne vorherige Terminabsprache sprechen:
Dienstag: 14 bis 16 Uhr
Donnerstag: 11 bis 12 Uhr
Für weitere Auskünfte können Sie die Mitarbeiter auch telefonisch von montags bis freitags erreichen.

Die Suchtberatung Menden ist eine ökumenische Einrichtung. Sie wird von der Diakonie Mark-Ruhr und vom katholischen Verein für soziale Dienste Menden getragen. Die Beratungsstellen in Witten und Menden erhalten Zuwendungen aus staatlichen und kirchlichen Mitteln, sind darüber hinaus aber auf Ihre Unterstützung angewiesen.

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Text Sammlungsflyer Diakonie Mark-Ruhr
Faltblatt Sommersammlung

Spendenkonto

Diakonie Mark-Ruhr gGmbH
IBAN: DE 95 3506 0190 2100 4000 17
BIC: GENODED1DKD
Bank für Kirche und Diakonie

Verwendungszweck: Sammlung Sucht- und Drogenhilfe