Diakonie Mark-Ruhr
Diakonie

Besondere Angebote unserer Einrichtungen

Hagen

Seit dem 01.12.2011 ist die Beratungsstelle für Wohnungslose als Beauftragte Stelle für den...

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Straßenmagazin „bodo“

Seit Ende des Jahres 2016 kooperiert die Beratungsstelle für Wohnungslose als Ausgabestelle des sozialen Straßenmagazins „bodo“ mit dem Verein bodo. Hierdurch unterstützen die Beratungsstelle und bodo e.V. wohnungslose und von Wohnungsverlust bedrohte Menschen, ehemals wohnungslose Personen sowie Menschen in sonstigen sozialen Notlagen wieder Fuß in der Gesellschaft zu fassen.

Aus Sicht der Wohnungslosenhilfe bietet die Zusammenarbeit mit bodo e.V. die Möglichkeit eines Einstiegs in das Beschäftigungsfeld „Hilfe zur Selbsthilfe.“

Menschen in Wohnungsnot oder sonstigen sozialen Problemlagen

  • entwickeln über den Verkauf der Zeitschrift ein neues Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein erhöhen ihre soziale und kommunikative Kompetenz
  • begünstigen durch sinnvolle Beschäftigung die Strukturierung ihres Tagesablaufs
  • steigern die Selbstverantwortung für ihr Leben
  • finden über diese Tätigkeit leichter in die übliche gesellschaftliche Realität – wie beispielsweise in normale Arbeits- und Mietverhältnisse – zurück
  • holen das Thema „Wohnungsnot“ aus seinem innergesellschaftlichen Nischendasein und leisten damit im positiven Sinne Lobbyarbeit

Die Straßenverkäuferinnen und -verkäufer können die Zeitschrift „bodo“ zweimal wöchentlich in der Beratungsstelle erwerben, um sie dann zu einem festgesetzten höheren Preis im Hagener Stadtgebiet zu verkaufen. Der Verkauf des Magazins ermöglicht einen geringen legalen Hinzuverdienst zum etwaigen eigenen Einkommen.

Die Mitarbeitenden der Beratungsstelle informieren interessierte Personen, wie und unter welchen Voraussetzungen sie Straßenverkäuferin bzw. -verkäufer werden können.

Beauftragte Stellen

Seit dem 01.12.2011 ist die Beratungsstelle für Wohnungslose als Beauftragte Stelle für den Landschaftsverband Westfalen-Lippe tätig.

Grundlage hierfür ist eine Vereinbarung zwischen der Diakonie Mark-Ruhr und dem Landschaftsverband für den Bereich der Stadt Hagen über die Wahrnehmung von Aufgaben bei der Leistungserbringung für Personen in besonderen sozialen Schwierigkeiten, die um Hilfen in betreuten Wohnformen nachfragen. Die Beauftragte Stelle hat somit Teilaufgaben des Landschaftsverbandes im Rahmen der Zugangssteuerung auf wohnbezogene Hilfen übernommen.

Auf Terminvereinbarung erläutern die Mitarbeitenden der Beauftragten Stelle das Verfahren und unterstützen die Menschen bei der Antragstellung auf wohnbezogene Hilfen in ambulanten, teilstationären und stationären Hilfeformen.

Hattingen

Die Umweltwerkstatt ist seit mehr als zehn Jahren Teil der Wohnungslosenhilfe in Hattingen und bietet...

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Umwelterkstatt

Die Umweltwerkstatt ist seit mehr als zehn Jahren Teil der Wohnungslosenhilfe in Hattingen und bietet derzeit 21 Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung. Tätigkeitsfelder sind dabei zum Einen ein handwerklicher Bereich, in welchem Renovierungs- und Aufräumarbeiten in Unterkünften für Wohnungslose der Stadt Hattingen, sowie Hilfe für diesen Personenkreis beim Bezug und der Renovierung der eigenen Wohnung durchgeführt werden. Zum anderen gibt es den Bereich der Wohnumfeldverschönerung rund um das städtische Obdach auf dem Gelände des Gewerbe- und Landschaftsparks Heinrichshütte.

Die Mitarbeiter werden in den o.g. Arbeitsbereichen, die für gering qualifizierte Teilnehmer geeignet sind, unter Anleitung zur Arbeitsbereitschaft motiviert und stabilisiert. Aufgrund der täglichen Teilnehmerpräsenz und der Möglichkeit zur sofortigen Intervention in Krisensituationen, hebt sich die pädagogische Projektbegleitung im erheblichen Maße von der eigentlichen Arbeit der Einrichtung ab.

Problemstellungen der Teilnehmer wie mangelnde Motivation, Suchtverhalten, Krankheit, etc., werden durch den täglichen Kontakt mit den Teilnehmern offensichtlich und eine unmittelbare Unterstützung kann über einen längeren Zeitraum erfolgen.

Zielgruppe sind vor allem Menschen, die wegen ihrer besonderen sozialen Schwierigkeiten eine Anbindung an die „Fachdienste der Wohnungslosenhilfe des Diakonischen Werkes gemäß §§ 67-69 SGB XII“ finden und aufgrund ihrer Erwerbsfähigkeit zu den Leistungsberechtigten nach SGB II gehören.

Zu diesem Personenkreis gehören Menschen, die angesichts ihrer sozialen Schwierigkeiten, die deutlich werden in Problemstellungen wie Verschuldung, Suchtverhalten, Krankheit, fehlenden sozialen Kontakten, fehlender Schul- und/oder Berufsausbildung etc., enorme Defizite in ihrer Arbeitsbereitschaft und Beschäftigungsfähigkeit haben.

Iserlohn

In den Räumen der Wohnungslosenhilfe Iserlohn trifft sich an zwei Abenden in der Woche die Selbsthilfegruppe...

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Selbsthilfegruppe Kopfsalat

In den Räumen der Wohnungslosenhilfe Iserlohn trifft sich an zwei Abenden in der Woche die Selbsthilfegruppe Kopfsalat. Die Gruppe ist eigenständig jedoch seit ihrer Gründung eng mit der Wohnungslosenhilfe verbunden.

Schwerpunkt der Arbeit in der Selbsthilfegruppe sind die Themen Such und psychische Erkrankungen.

Termine: Montags von 19.00 Uhr bis 21.00 Uhr
Kontakt: Agnetha Bolle unter 0151 / 61213083

Schwelm

Als zusätzliches Angebot für Geringverdienende hat sich seit Dezember 2000 der von Oktober bis März...

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Mittagstisch Mahlzeit

Als zusätzliches Angebot für Geringverdienende hat sich seit Dezember 2000 der von Oktober bis März einmal wöchentlich (dienstags) stattfindende Mittagstisch „MahlZeit“ im Petrus-Gemeinde-Haus in Schwelm etabliert.

Hierbei handelt es sich um ein für alle offenes Angebot, das von den Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle koordiniert und mit ehrenamtlichen Helfern durchgeführt wird. Gegen einen geringen Kostenbeitrag (mind. 1,60€) wird in der Zeit von 12 bis 13 Uhr eine gesunde Mahlzeit in gastlicher Atmosphäre angeboten. Das entstehende finanzielle Defizit wird durch Spenden abgedeckt.

Ziel des Mittagstisch‘ ist, einen Ort zu schaffen, wo sich Besucher der Beratungsstelle und andere Gemeindeglieder „an einem Tisch“ treffen. Damit sollen so auf Dauer eventuelle Vorurteile in kleinen Schritten abgebaut und Kontakte über die „Szene“ hinaus ermöglicht werden.

Positiver Ansatz des Projektes ist die Zusammenarbeit mit engagierten Ehrenamtlichen aus unterschiedlichen (Kirchen-)Gemeinden und das gute Miteinander mit der Ev. Kirchengemeinde in Schwelm, die uns als Gäste in ihrem Petrus-Gemeinde-Haus beherbergt.

Der Mittagstisch findet von Oktober bis März immer dienstags von 12 bis 13 Uhr im Petrus-Gemeindehaus (Kirchplatz 7, 58332 Schwelm) statt. Kontakt über die Beratungsstelle: Telefon: 02336 6001.

Tafelladen

Der Schwelmer Tafelladen richtet sich an Schwelmer Bürger mit geringem oder keinem Einkommen, die Bedarf an einer gesunden Ernährung und einer Entlastung ihres sehr schmalen Budgets haben. Hierzu zählen Arbeitslosengeld-II-Empfänger, Sozialhilfeempfänger, Rentner mit geringem Einkommen, Obdachlose, kinderreiche Familien mit geringem Einkommen oder auch Alleinerziehende.

Der Schwelmer Tafelladen ist Ausgabestelle der Wuppertaler Tafel e.V. und ist räumlich an das Sozialkaufhaus der Diakonie Mark-Ruhr in der Markgrafenstraße angebunden.  Der Tafelladen wird durch freiwillig engagierte Menschen geführt und von hauptamtlichen Mitarbeitenden der Diakonie Mark-Ruhr und dem Caritasverband Ennepe-Ruhr koordiniert und begleitet. Die Waren werden von der Wuppertaler Tafel geliefert. Die Lebensmittel werden nicht verkauft, sondern gegen einen Obolus in Höhe von einem Euro abgegeben.

Sie finden uns jeweils dienstags in der Zeit von 10.30 bis 12 Uhr am Sozialkaufhaus der Diakonie Mark-Ruhr in der Markgrafenstr. (Innenhof) in Schwelm.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir die Bedürftigkeit der Kunden durch Vorlage entsprechender Einkommensnachweise prüfen müssen, um einem Missbrauch vorzubeugen.

Witten

Ergänzung zu unseren Angeboten der Wohnungslosenhilfe halten wir eine medizinische Ambulanz...

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Arztmobil

In Ergänzung zu unseren Angeboten der Wohnungslosenhilfe halten wir eine medizinische Ambulanz und ein mobiles medizinisches Angebot vor, um mit Unterstützung von ehrenamtlichen Ärzten und Krankenpflegepersonal unbürokratische und qualifizierte ärztliche Behandlung und Beratung für Menschen in schwierigen Lebenslagen, die sich aufgrund fehlender finanzieller Mittel oder deren Krankenversicherungsschutz ungeklärt ist, zu leisten. Hiermit sollen die Menschen erreicht werden, die aus verschiedenen Gründen keine andere ärztliche Versorgung in Anspruch nehmen können oder wollen oder nur sehr unregelmäßig einen niedergelassenen Arzt aufsuchen. Entsprechend werden auch anonym auftretende oder nicht versicherte Personen behandelt. Das Arztmobil - als aufsuchende medizinische Hilfe - berät und versorgt an den Orten, an denen Hilfebedürftige ihre elementaren Bedürfnisse wie Essen, Bekleidung, Kommunikation und Schlafen befriedigen. Als Fahrzeug steht ein umgebauter Feuerwehr-Rettungswagen zur Verfügung, welcher sich als langjähriges Arztmobil bereits in Essen bewährt hat und dem Diakonischen Werk Ennepe-Ruhr/Hagen für den Aufbau eines mobilen medizinischen Dienstes kostenfrei überlassen wurde.

Jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat wird in der Zeit von 9.30 Uhr und 11.30 Uhr wird dieser Service angeboten.