Diakonie Mark-Ruhr
Diakonie

    Wir über uns

    Die Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe ist Anlaufstelle für Menschen, die gemeinsam mit anderen Betroffenen soziale und gesundheitliche Probleme bewältigen möchten. Dabei übernehmen sie für sich selbst Verantwortung und profitieren in einer Gruppe von den Erfahrungen anderer. Die Selbsthilfe stellt eine wichtige Ergänzung des professionellen Hilfsangebotes dar und ist damit ein bedeutender Bestandteil des Sozial- und Gesundheitssystems.

    Die Kontaktstelle kooperiert eng und partnerschaftlich sowohl mit ehrenamtlich Tätigen als auch mit allen relevanten Beratungsstellen und Einrichtungen in ihrem Wirkungsbereich.

    Die Arbeit der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe gliedert sich in die drei Bereiche:

    Information, Beratung und Unterstützung

    1189 persönliche, aber auch telefonische und schriftliche Anfragen erreichten 2018 das Büro. 604 Personen bezeichneten sich als persönlich Betroffene und ließen sich z.B. informieren über Selbsthilfegruppen in der Region oder, wenn nicht vorhanden, zu überregionalen Gruppen. Dazu gehörte es auch, zu klären, ob eine Selbsthilfegruppe das passende Angebot ist. Gemeinsam wurden dann weitere Wege gesucht oder an andere Beratungsstellen, z.B. Ehe- oder auch Schuldnerberatung, verwiesen.

    Bei Anfragen zu Themenbereichen, zu denen es bisher kein Gruppenangebot gibt, wird das Thema Gruppengründung aktuell. Organisatorische Fragen, aber auch die Öffentlichkeitsarbeit sind Bereiche, in denen die Kontaktstelle unterstützend zur Seite steht, ebenso bei der Suche nach Referenten oder geeigneten Kooperationspartnern.

    Die Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe sieht sich selber auch als Teil eines Netzwerkes und sucht aktiv den Kontakt zu allen im Bereich Gesundheit und Soziales tätigen Partnern. Sie beteiligt sich sowohl als Initiator oder Mitveranstalter von Aktionen, um den Gedanken der Selbsthilfe weiter publik zu machen. Sie will Begegnung ermöglichen und so Menschen bei der Gestaltung ihres manchmal belasteten Lebens unterstützen.

    Selbsthilfegruppen

    Der neue Selbsthilfewegweiser ist in Bearbeitung und wird in Kürze zum Download zur Verfügung stehen.

    KompetenzNetzwerkDemenz

    Seit 2008 gibt es für Hattingen und Sprockhövel das KompetenzNetzwerkDemenz.

    Es wird verantwortlich von der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe in Hattingen und Sprockhövel in Trägerschaft des Diakonischen Werkes Mark-Ruhr koordiniert.

    Menschen mit einer Demenzerkrankung und ihre Angehörigen möchten zum bestehenden Versorgungssystem ergänzende Angebote. So ist es z.B. für viele ein Wunsch, möglichst lange selbst bestimmt leben zu können.

    Menschen mit einer Demenzerkrankung brauchen eine Umgebung, die sich auf diese Herausforderung einstellt.

    Das KompetenzNetzwerkDemenz möchte dazu beitragen, indem es  die Akteure vor Ort vernetzt, Lücken in der Unterstützung entdeckt und  gemeinsam neue Angebote entwickelt. So verändern sich unsere beiden Städte zu einer „demenzfreundlichen Kommune“.

    Im KompetenzNetzwerkDemenz engagiert sind u.a. Mitarbeiter oder auch Mitglieder aus folgenden Bereichen:

    • Seniorenbüros der beiden Kommunen, 
    • ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen
    • Volkshochschule und ev. Erwachsenenbildungswerk,
    • Wohlfahrtsverbände 
    • Ärzte und Krankenhäuser
    • Ambulanter Hospizdienst 
    • Alzheimer Gesellschaft
    • sowie engagierte Bürger/Innen.

    Dieses Netzwerk ist offen für jeden, der an diesem Zukunftsprojekt mitgestalten möchte. Die Arbeit des Netzwerkes wird finanziell unterstützt durch den Ennepe-Ruhr-Kreis.

    10 Jahre KompetenzNetzwerkDemenz

    Das KompetenzNetzwerkDemenz Hattingen und Sprockhövel hat in 2018 sein 10-jähriges Bestehen gefeiert!

    Ein ganzes Jahrzehnt erfolgreicher Arbeit des Netzwerkes, das durch unterschiedlichste Angebote für Menschen mit Demenz und deren Zugehörige den Weg zu einer demenzfreundlichen Kommune mitgestaltet. Der Kreis der beteiligten Akteure spannt sich über ambulante wie stationäre Pflegeeinrichtungen, Beratungsstellen, Krankenhäuser, Selbsthilfe, Alzheimergesellschaft und viele mehr. Sein Jubiläum beging das KompetenzNetzwerkDemenz in Kooperation mit dem zum Netzwerk gehörenden St. Elisabeth-Krankenhaus in Niederwenigern, das sich an diesem Tag mit einem „Tag der offenen Tür“ den Bürgerinnen und Bürgern zur Besichtigung öffnete.

    Neben einer Podiumsdiskussion und einem Arztvortrag präsentierten sich in der Klinik viele Stände der Netzwerkakteure um über ihre Arbeit zu informieren und für individuelle Fragestellungen bereitzustehen – „Markt der Möglichkeiten“.