Diakonie Mark-Ruhr
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Wir über uns

Die Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe ist Anlaufstelle für Menschen, die gemeinsam mit anderen Betroffenen soziale und gesundheitliche Probleme bewältigen möchten. Dabei übernehmen sie für sich selbst Verantwortung und profitieren in einer Gruppe von den Erfahrungen anderer. Die Selbsthilfe stellt eine wichtige Ergänzung des professionellen Hilfsangebotes dar und ist damit ein bedeutender Bestandteil des Sozial- und Gesundheitssystems.

Die Kontaktstelle kooperiert eng und partnerschaftlich sowohl mit ehrenamtlich Tätigen als auch mit allen relevanten Beratungsstellen und Einrichtungen in ihrem Wirkungsbereich.

Unterstützung, Beratung, Hilfe

Seit vielen Jahren erreichen uns persönliche aber auch telefonische und schriftliche Anfragen zum Thema Selbsthilfe. Darin  bezeichnen sich viele interessierte Menschen als persönlich Betroffene oder Angehörige Betroffener und lassen sich z.B. informieren über Selbsthilfegruppen in der Region oder, wenn nicht vorhanden, zu überregionalen Gruppenangeboten. In diesen Gesprächen wird geklärt, ob eine Selbsthilfegruppe das passende Hilfeangebot darstellt. Gemeinsam werden  zudem weitere Möglichkeiten gesucht oder an andere Beratungsstellen, z.B. Ehe- oder auch Schuldnerberatung, verwiesen.

Im Falle von Themenbereichen, für die es bisher kein Gruppenangebot gibt, wird das Thema Gruppenneugründung aktuell. Hierbei ist die Kontaktstelle maßgeblich in der Begleitung beim Gruppenstart  behilflich.

Gruppenmoderation, organisatorische und strukturelle Fragen aber auch die Öffentlichkeitsarbeit sind Bereiche, in denen die Kontaktstelle aktiv unterstützend zur Seite steht - ebenso bei der Suche nach Referenten oder geeigneten Kooperationspartnern.

Die Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe sieht sich selber auch als Teil eines Netzwerkes und sucht aktiv den Kontakt zu allen im Bereich Gesundheit und Soziales tätigen Partnern. Sie beteiligt sich sowohl als Initiator oder Mitveranstalter von Aktionen, um den Gedanken der Selbsthilfe weiter publik zu machen. Sie will Begegnung ermöglichen und so Menschen bei der Gestaltung ihres manchmal belasteten Lebens unterstützen.

Selbsthilfegruppen

Der aktuelle Selbsthilfegruppenwegweiser steht zum Download bereit


25 Jahre Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe Hattingen und Sprockhövel


Die Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe in Hattingen/Sprockhövel feiert in diesem Jahr ihr 25jähriges Bestehen.

25 Jahre KISS, 25 Jahre Selbsthilfe in Hattingen und Sprockhövel.
Das ist schon eine ziemlich lange Zeit!

Insbesondere, wenn man zurückschaut und betrachtet, was alles indes geschehen ist. In 25 Jahren fließt nicht nur eine Menge Wasser die Ruhr hinunter, sondern es beteiligt sich auch eine Vielzahl von Menschen mit ihren unterschiedlichsten Themen und beruflichen Hintergründen in der hiesigen, thematisch breit aufgestellten Selbsthilfelandschaft.

Seit 25 Jahren kommen Menschen mit gemeinsamen Themen und Problemstellungen in Selbsthilfegruppen zusammen, um miteinander Wege der Entlastung und Informationsaustausch zu finden. Seit 25 Jahren werden diese Menschen durch die hiesige Kontaktstelle unterstützt, motiviert und beraten.

Bereits 5 Jahre vor der Gründung der Kontaktstelle war die Selbsthilfe vor Ort ausgesprochen aktiv.

Die Selbsthilfekonferenz, ein Zusammenschluss der damalig aktiven Gruppen, kann mit Fug und Recht als Gründungsorganisation der Selbsthilfe in Hattingen und Sprockhövel bezeichnet werden. Ehrenamtlich aktive Frauen und Männer krempelten die Ärmel hoch und bildeten aus ihrem Kreis einzelner Gruppen zu unterschiedlichsten Themen eine vielbeachtete und engagierte Gemeinschaft, die sich in beiden Städten auch auf politischem Parkett schnell bekannt und geschätzt wurde.

Somit ist „die Selbsthilfe“ – also die Selbsthilfekonferenz plus Kontakt-und Informationsstelle KISS Hattingen/Sprockhövel - bereits seit 30 Jahren Teil des Gemeinwesens beider Städte.

Sie hat in dieser Zeit viele Höhen und Tiefen durchlebt, gesellschaftlichen, personellen und politischen Wandel durchgemacht und zählt heute – auch während der Corona-Krise- ca. 60 aktive Selbsthilfegruppen, die mit der Kontaktstelle zusammenarbeiten.

Die Pandemie ist auch der Grund, warum wir keine offizielle Jubiläumsfeier in diesem Jahr geplant haben. Zu unsicher erschien die Lage für die, die in Selbsthilfe aktiv und dennoch/oder deswegen zu den sogenannten vulnerablen Gesellschaftsmitgliedern gehören.

Allerdings wollten wir dieses freudige Ereignis nicht völlig unbeachtet vorbeiziehen lassen und haben uns daher entschieden, mittels anderer Wege auf die vergangene Zeit aufmerksam zu machen, und wir sind sicher, dass bei vielen Bürgerinnen und Bürgern so manche Erinnerung wach werden wird.

Und deshalb haben wir hier eine Chronologie aus Zeitungsartikeln und Publikationen der vergangenen Jahre zusammengestellt. Hier kann man auf manches Vergangene zurückblicken aber auch Gebliebenes finden.

Das Team der Kontakt- und Informationsstelle hatte jedenfalls viel Freude daran, in Erinnerungen zu schwelgen.

Herzlich

Michael Klüter
Leitung der Kontakt-und Informationsstelle Hattingen/Sprockhövel

 


KompetenzNetzwerkDemenz

Seit 2008 gibt es für Hattingen und Sprockhövel das KompetenzNetzwerkDemenz.

Es wird verantwortlich von der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe in Hattingen und Sprockhövel in Trägerschaft des Diakonischen Werkes Mark-Ruhr koordiniert.

Menschen mit einer Demenzerkrankung und ihre Angehörigen möchten zum bestehenden Versorgungssystem ergänzende Angebote. So ist es z.B. für viele ein Wunsch, möglichst lange selbst bestimmt leben zu können.

Menschen mit einer Demenzerkrankung brauchen eine Umgebung, die sich auf diese Herausforderung einstellt.

Das KompetenzNetzwerkDemenz möchte dazu beitragen, indem es  die Akteure vor Ort vernetzt, Lücken in der Unterstützung entdeckt und  gemeinsam neue Angebote entwickelt. So verändern sich unsere beiden Städte zu einer „demenzfreundlichen Kommune“.

Im KompetenzNetzwerkDemenz engagiert sind u.a. Mitarbeiter oder auch Mitglieder aus folgenden Bereichen:

  • Seniorenbüros der beiden Kommunen, 
  • ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen
  • Volkshochschule und ev. Erwachsenenbildungswerk,
  • Wohlfahrtsverbände 
  • Ärzte und Krankenhäuser
  • Ambulanter Hospizdienst 
  • Alzheimer Gesellschaft
  • sowie engagierte Bürger/Innen.

Dieses Netzwerk ist offen für jeden, der an diesem Zukunftsprojekt mitgestalten möchte. Die Arbeit des Netzwerkes wird finanziell unterstützt durch den Ennepe-Ruhr-Kreis.

10 Jahre KompetenzNetzwerkDemenz

Das KompetenzNetzwerkDemenz Hattingen und Sprockhövel hat in 2018 sein 10-jähriges Bestehen gefeiert!

Ein ganzes Jahrzehnt erfolgreicher Arbeit des Netzwerkes, das durch unterschiedlichste Angebote für Menschen mit Demenz und deren Zugehörige den Weg zu einer demenzfreundlichen Kommune mitgestaltet. Der Kreis der beteiligten Akteure spannt sich über ambulante wie stationäre Pflegeeinrichtungen, Beratungsstellen, Krankenhäuser, Selbsthilfe, Alzheimergesellschaft und viele mehr. Sein Jubiläum beging das KompetenzNetzwerkDemenz in Kooperation mit dem zum Netzwerk gehörenden St. Elisabeth-Krankenhaus in Niederwenigern, das sich an diesem Tag mit einem „Tag der offenen Tür“ den Bürgerinnen und Bürgern zur Besichtigung öffnete.

Neben einer Podiumsdiskussion und einem Arztvortrag präsentierten sich in der Klinik viele Stände der Netzwerkakteure um über ihre Arbeit zu informieren und für individuelle Fragestellungen bereitzustehen – „Markt der Möglichkeiten“.

Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe (KoPS) in Hattingen/Sprockhövel

Unterstützungsangebot für Pflegende Angehörige

Pflegende Angehörige sind Frauen und Männer, die ihre Partner und Partnerinnen, Kinder, Eltern und Schwiegereltern, Verwandte etc. pflegerisch betreuen und umsorgen.
Dies oftmals über viele Jahre hinweg.  
Mit ihrem Engagement machen sie es möglich, dass ein langer Aufenthalt  im eigenen Zuhause, trotz vorliegender Pflegebedürftigkeit,  sichergestellt bleibt.
Ein derartiger Einsatz, so gerne man ihn auch verrichten mag, stellt dennoch eine belastende Aufgabe dar, die so manchen Pflegenden Angehörigen an den Rand der eigenen physischen und psychischen  Leistungsfähigkeit bringt.
Und nicht selten führt er zu sozialer Isolation.
Bleibt doch einfach keine Zeit, sich auch wieder  einmal um sich selbst zu kümmern, sich auszutauschen oder zu beraten.

Um hier Entlastung zu schaffen,  wird das Projekt Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe ( KoPS) durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes  Nordrhein-Westfalen zusammen mit den Pflegekassen  finanziell gefördert, um Projekte zur Bildung und Stabilisierung von  Selbsthilfegruppen zum Thema Pflegende Angehörige zu forcieren.
Gemäß des Landesförderplans Alter und Pflege werden sogenannte Kontaktbüros  Pflegeselbsthilfe – KoPS – gegründet, die mit ihrem hauptamtlichen Personal Dienstleistungen zur methodischen Anleitung, Unterstützung, Stabilisierung und Neugründung von Selbsthilfegruppen anbieten.
Das Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe unter der Trägerschaft des  Diakonischen Werk Mark-Ruhr berät über bestehende Selbsthilfegruppen in der Region Hattingen und Sprockhövel, begleitet und unterstützt bestehende Gruppen bei deren Öffentlichkeitsarbeit und in organisatorischen Fragen oder Gruppenkonflikten. Es ist behilflich bei Gründungen und dem Aufbau neuer Selbsthilfegruppen und ist Ansprechpartner bei Fragen zur finanziellen Förderung solcher Gruppen.
Dazu bieten wir jeden Mittwoch in der Zeit von 13:00 bis 14:00 Uhr und nach Terminabsprache regelmäßige Sprechzeiten an.

Hattingen/Sprockhövel
Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe in der Kontakt- und  Informationsstelle für Selbsthilfe
Kirchplatz 19 / 45525 Hattingen
Kiss.Hattingen@diakonie-mark-ruhr.de
Telefon: 02324 954979

www.pflegeselbsthilfe-en.de

 

 

DIE KONTAKTBÜROS PFLEGESELBSTHILFE ENNEPE-RUHR-KREIS