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Kinder

„Ein Haus für alle Kinder“ bietet 116 Plätze für Kinder im Alter von null bis sechs Jahren. Die…

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„Ein Haus für alle Kinder“ bietet 116 Plätze für Kinder im Alter von null bis sechs Jahren.

Die gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Aufnahme der Kinder bilden neben dem Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG) und dem Kinderbildungsgesetz (KiBiz) das SGB XII und das SGB VIII.

Folgende Platzbelegung ist möglich: 80 Kinder aus dem Regelbereich und 36 Kinder aus dem heilpädagogischen Bereich.

Die Kinder begegnen sich in unterschiedlichen Situationen, erleben einzigartige Momente und lernen sich somit in ihrer Vielfältigkeit kennen und schätzen sowie zu akzeptieren und zu helfen. Das pädagogische Angebot in der Tagesstätte ist darauf abgestimmt, dass alle Kinder in ihrer jeweiligen Entwicklungsstufe individuell angesprochen und ihre Fähigkeiten gefördert werden.

Grundgedanken

„Ein Haus für alle Kinder“ ist eine Einrichtung für Kinder unterschiedlichster Entwicklungsressourcen. Wir...

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„Ein Haus für alle Kinder“ ist eine Einrichtung für Kinder unterschiedlichster Entwicklungsressourcen.

Wir gestalten eine Atmosphäre des Wohlgefühls, der Geborgenheit und der Wertschätzung, die es den Kindern ermöglicht, Beziehungserfahrungen zu machen und eine emotionale Sicherheit aufzubauen.

Fühlt sich das Kind sicher und wohl, fällt es ihm leichter, auf Neues zuzugehen, um seine Selbstbildungspotentiale in seinem eigenen Tempo zu entfalten, wodurch sich das Selbstkonzept entwickelt.

Die Grundlage unserer Arbeit bildet die ganzheitliche Sinnes- und Körperwahrnehmung.

Durch die Stimulation mit basalen (grundlegenden) Reizen - bis zur Sättigung durch das wahrnehmende Kind - wollen wir eine optimale Voraussetzung für kognitive und sozial-emotionale Lern- und Bildungsprozesse schaffen und einen wichtigen Grundstein zur Erlangung der Schulreife legen.

Mit einem sich aufbauend ausreifenden Wahrnehmungssystem ist das Kind in der Lage, sich über den Motor seiner Entwicklung - die Bewegung- die Welt anzueignen und zu gestalten. Vom Greifen zum Begreifen, vom Hören zum Verstehen, vom Sehen zum Vorstellen, vom Fühlen zum Gefühl, vom Schmecken zum Geschmack und vom Riechen zum Geruch. Dieses Fundament ermöglicht, dass die individuellen Bildungspotentiale erkannt, erweitert und ausgeschöpft werden können.

Mitarbeiter/innen

Unser 32-köpfiges pädagogisch-therapeutische Team setzt sich aus unterschiedlichen…

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Unser 32-köpfiges pädagogisch-therapeutische Team setzt sich aus unterschiedlichen Berufsgruppen zusammen, darunter sind Heilpädagoginnen, Erzieherinnen, Sozialpädagoginnen, Kinderkrankenschwestern, Kinderpflegerinnen sowie Motopädinnen und eine Logopädin.

Externe Therapeutinnen (Ergo- und Physiotherapie sowie Logopädie) ergänzen die pädagogische Arbeit in der Kindertagesstätte.

Gruppenstruktur

Unsere Einrichtung umfasst insgesamt neun Gruppen, die von zwei bis drei Fachkräften betreut...

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Unsere Einrichtung umfasst insgesamt neun Gruppen, die von zwei bis drei Fachkräften betreut werden. Die Gruppenstärke liegt zwischen zehn und 16 Kindern.

Acht Gruppen setzen sich zu 1/3 mit Kindern aus dem heilpädagogischen Bereich und zu 2/3 mit Kindern aus dem Regelbereich zusammen. Dies gilt nicht für die U-3–Gruppe.

Inklusion

Jedes Kind ist ein Geschenk Gottes und diese Vielfalt ist für uns normal. Inklusion will…

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Jedes Kind ist ein Geschenk Gottes und diese Vielfalt ist für uns normal. Inklusion will Integration konsequent erweitern und ist die konsequente Fortführung der Geschichte unserer Einrichtung, die 1976/1977 mit der Einweihung zweier Kindergärten begann, die in der weiteren Entwicklung aufeinander zu zunächst baulich und partiell kooperierten, bis nach Jahren der Annäherung acht integrative Gruppen entstanden, die als äußeres Zeichen der Gemeinsamkeit schließlich ab dem Jahr 2007 durch einen gemeinsamen Eingang in den Kindergarten gehen konnten.

Heute sind beide Einrichtungen zu einer additiven Kindertagesstätte zusammengewachsen, die seit 2012 durch eine U3 – Gruppe ergänzt wurde.
„Ein Haus für alle Kinder“ ist entstanden, in dem Inklusion praktiziert wird. Inklusion will alle Kinder mit ihren Stärken, Schwächen, ihren familiären Lebenslagen, ihren körperlichen Merkmalen, den religiösen und kulturellen Hintergründen etc. berücksichtigen, sie individuell unterstützen und sie beispielsweise nicht als „Förderkinder“ im Kita-Alltag oder in Gruppen separieren.

Unser Ziel ist, eine gemeinsame Lernumgebung zu schaffen, die die Vielfältigkeit aller Kinder und deren Familien widerspiegelt und repräsentiert.

Schwerpunkte der pädagogischen Arbeit

Diese Schwerpunkte sind abgeleitet aus den zehn Bildungsbereichen, die in den Grundsätzen...

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Diese Schwerpunkte sind abgeleitet aus den zehn Bildungsbereichen, die in den Grundsätzen des Landes NRW zur Bildung im Elementarbereich beschrieben sind.

Wie wird heilpädagogisch gearbeitet?

In der heilpädagogischen Arbeit gibt es nicht „die“ Methode oder „die“ Vorgehensweise, nach der sich...

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In der heilpädagogischen Arbeit gibt es nicht „die“ Methode oder „die“ Vorgehensweise, nach der sich die Heilpädagogin richtet. Vielmehr wird sehr individuell auf das Kind Einfluss genommen unter Berücksichtigung seiner Lebensumwelt (das sind i. d. R. primär die Eltern oder der Kindergarten / die Schule) und seiner persönlichen Ressourcen und Fähigkeiten. In der heilpädagogischen Arbeit steht eine tragbare, grundsätzlich annehmende und authentische Beziehungsgestaltung an erster Stelle und ist Ausgangspunkt für jede weitere Intervention mit dem Kind.

Um sich einen ersten Überblick über den Entwicklungsstand des Kindes zu verschaffen setzt hier die heilpädagogische Diagnostik ein, auf die im Folgenden noch näher eingegangen wird.

Elternarbeit

Die Zusammenarbeit mit den Eltern sehen wir als eine wesentliche Grundvoraussetzung für die pädagogische...

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Die Zusammenarbeit mit den Eltern sehen wir als eine wesentliche Grundvoraussetzung für die pädagogische Arbeit mit dem Kind und dessen optimale Entwicklung.

Wir begleiten und unterstützen die Eltern in ihren Erziehungsprozess.

Im Vordergrund steht für uns ein vertrauensvolles Miteinander, wobei wir die Eltern als Spezialisten ihrer Kinder sehen.

Unsere Aufgabe verstehen wir darin, die Eltern in ihrer Rolle zu stärken und zu beraten.

Wir wünschen uns gegenseitige Annahme und respektvolle Begegnungen, um ein gutes Miteinander zu leben.

Dafür bieten wir an:

  • Eltern-Kind-Aktionen
  • Elterncafé
  • Hospitationen
  • Hausbesuche (nach Bedarf)
  • Elternabende
  • Einzelgespräche/Elternsprechtage
  • Entwicklungsgespräche
  • Durch das Gremium des Elternbeirats haben die Eltern die Möglichkeit, die Arbeit des Kindergartenteams aktiv mit zu gestalten und zu unterstützen.

 

Partizipation

Partizipation bedeutet für uns, Kinder in möglichst viele Entscheidungsprozesse, die ihre Person betreffen...

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Partizipation bedeutet für uns, Kinder in möglichst viele Entscheidungsprozesse, die ihre Person betreffen , zu beteiligen.

In regelmäßigen Gesprächsrunden werden Erlebnisse und Interessen der Kinder besprochen, sowie der Tagesablauf gemeinsam geplant. Pädagogische  Angebote können von den Kindern mitbestimmt werden und sie haben die Wahlmöglichkeit zwischen unterschiedlichen Angeboten. Die Kinder können Ideen und Vorschläge äußern. Aktuelle Themen werde situativ aufgegriffen und bei der Verwirklichung ihrer Ideen unterstützt. Gemeinsam werden Regeln in Gesprächskreisen entwickelt und bei Bedarf verändert.

Erziehung / Beobachtung / Bildung / Dokumentation

Als Einrichtung „Ein Haus für alle Kinder“ nehmen wir den Erziehungs-, Bildungs-, Förder- und...

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Als Einrichtung „Ein Haus für alle Kinder“ nehmen wir den Erziehungs-, Bildungs-, Förder- und Betreuungsauftrag wahr.

Wir sehen den grundsätzlichen Erziehungsauftrag in unserem Kindergarten in der Aufgabe, Kindern dabei zu helfen, ihre persönliche Identität auf- und auszubauen, ihr Selbstwertgefühl zu erweitern, eigene sowie fremde Bedürfnisse miteinander abzuwägen und sich auf eine soziale Gemeinschaft einzulassen.

Wir sehen das Kind in einem kontinuierlichen Lernprozess. Wir fördern diesen Prozess indem wir für die Kinder Möglichkeiten schaffen, von der in den ersten Lebensjahren notwendigen und umfänglichen Fremdversorgung mehr und mehr zum selbstbestimmten und mitverantwortlichen Handeln zu gelangen.

Das Kinderbildungsgesetz des Landes NRW verfolgt mit der Bildungsvereinbarung das Ziel, vor allem die Bildungsprozesse in Tageseinrichtungen für Kinder vom Eintritt in die Kindertagesstätte bis zur Einschulung zu stärken und weiter zu entwickeln. Dies ist ein Beitrag zur Erlangung von Schulfähigkeit, ohne schulische Aufgaben in das Handlungsfeld der Kindertagesstätte zu verlagern.

In unserem Haus ist die Bildung ein fundamentaler Bestandteil der pädagogischen Arbeit. Wir bieten jedem Kind die Möglichkeit, sich die Welt nach „eigenem Sinn“ zu erschließen, seine ihm eigenen Beschaffenheiten, Vorlieben und Talente zu entdecken und auszuschöpfen sowie sich Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse anzueignen und anzuwenden. Durch entsprechendes Raum- und Materialangebot erhalten unsere Kinder die Möglichkeit, ihre Selbstbildungspotentiale in ihrem eigenen Tempo zu entfalten.

Dabei sehen wir uns in erster Linie als unterstützende Begleiterinnen der Kinder. Die vorrangig beobachtende Rolle der pädagogischen Fachkräfte ist eine Grundvoraussetzung für das Erkennen der einzelnen Potentiale des Kindes, um in einem nächsten Schritt – unter Berücksichtigung seiner individuellen Neigungen und Begabungen – Impulse und Angebote zu geben , die seine Kreativität fördern und nächste Entwicklungsschritte vorbereiten.

Um den Bildungs- und Entwicklungsverlauf unserer Kinder zu dokumentieren nutzen wir ein Entwicklungsportfolio. Bilder, Werke, Fotos und Bildungsgeschichten, die die Lern- und Entwicklungsprozesse des Kindes sichtbar machen werden in einem Ordner gesammelt. Der Ordner ist Eigentum des Kindes. Das Kind entscheidet je nach seinen Fertig- und Fähigkeiten selbstständig über die Inhalte und erhält die dafür nötige Begleitung und Hilfestellung.

Jedes Kind hat somit die Möglichkeit – entsprechend seiner Entwicklungsressourcen – diese Tätigkeit auszuführen.