Totengedenken der Wohnungslosenhilfe der Diakonie Mark-Ruhr in Iserlohn: Gemeinsames Erinnern an verstorbene Menschen
Iserlohn. Die Wohnungslosenhilfe der Diakonie Mark-Ruhr hat in ihrer Einrichtung an der Trift 3 ein Totengedenken abgehalten. Mitarbeitende aus Beratungsstelle, Ambulant Betreutem Wohnen (ABW) und des Projekts „Endlich ein ZUHAUSE!“ sowie zahlreiche Gäste der Einrichtung kamen zusammen, um gemeinsam innezuhalten und an verstorbene Menschen zu erinnern, die die Einrichtung in den vergangenen Jahren begleitet haben.
Die Veranstaltung bietet sowohl den Gästen der Wohnungslosenhilfe als auch dem Team die Möglichkeit, sich noch einmal bewusst an jene zu erinnern, die verstorben sind – Menschen, deren Lebensweg die Mitarbeitenden häufig über lange Zeit ein Stück weit mitgegangen sind. Da das letzte Totengedenken aufgrund von Corona und anderen Herausforderungen im Jahr 2022 stattgefunden hatte, war das Bedürfnis nach einem gemeinsamen Erinnerungsraum in diesem Jahr besonders spürbar.
Die Andacht umfasste eine Begrüßung, die Verlesung eines Psalms, eine kurze Ansprache aus dem Team sowie das gemeinsame Verlesen der Namen der Verstorbenen. Insgesamt wurden 47 Namen genannt – wohl wissend, dass die Liste unvollständig bleiben muss, da nicht immer alle Informationen zu verstorbenen Besucherinnen und Besuchern die Einrichtung erreichen. Ein Lied mit Gitarrenbegleitung von Mitarbeiter Joachim Braig sowie das gemeinsame Sprechen des „Vater unser“ bildeten den Abschluss der Gedenkfeier.
Die Tische waren liebevoll eingedeckt. Im Anschluss an die Andacht kamen Gäste und Mitarbeitende bei Kaffee, Kuchen und Brötchen miteinander ins Gespräch und ließen den Nachmittag in einer ruhigen, wertschätzenden Atmosphäre ausklingen.
Bildzeile: Mitarbeitende und Gäste der Wohnungslosenhilfe gedachten gemeinsam der Verstorbenen.




