Diakonie Mark-Ruhr
Diakonie

1. Spatenstich beim Umbau der Kita Prinzenstraße


Iserlohn. Mit großen Schritten schreitet der Anbau der Ev. Kita Prinzenstraße der Diakonie Mark-Ruhr voran. Nachdem in den zurückliegenden Wochen das Gelände hergerichtet und die Bodenplatte gegossen wurde, begann am Dienstagmorgen bereits der Bau des zweigeschossigen Anbaus. „Wir bauen in Holzrahmenbauweise, also mit vorgefertigten Elementen. Ende dieser Woche steht das Gebäude bereits“, berichten Kristina Gerling und Alexander Mader von der dia-plan Projektentwicklung. Die Tochtergesellschaft hat die gesamte Baumaßnahme geplant und zeichnet sich für die Bauausführung verantwortlich.

Noch bevor die erste Außenwand gestellt wurde, kamen neben den beiden Architekten, Volker Holländer (Geschäftsführer Diakonie Mark-Ruhr), Pfr. Jürgen Löprich (Versöhnungskirchengemeinde und Investor), Andrea Wichern (Leiterin der Kita Prinzenstraße) sowie Fabian Tigges (Geschäftsleitung der Iserlohner Kitas der Diakonie Mark-Ruhr) vor Ort zusammen, um gemeinsam auf die nächste Bauphase zu blicken. Durch den Anbau entstehen zwei neue Gruppen für die Kindertagesstätte. Bis Ende dieses Jahres werden die Innenarbeiten abgeschlossen sein. „Dann kann der Neubau genutzt werden und wir beginnen das Bestandsgebäude komplett zu sanieren“, so Projektleiterin Kristina Gerling. Ausgeführt werden diese Arbeiten von dia-service, ebenfalls eine Tochtergesellschaft der Diakonie Mark-Ruhr. Die „Medien-Kita“ wird dann von Grund auf saniert sein und bietet 75 Kindern dann einen Betreuungsplatz in zentraler Innenstadt-Lage in Iserlohn. „Genau diese Lage macht die Baumaßnahme auch so komplex, wir arbeiten auf engstem Raum“, so Alexander Mader, der sich freut, dass das Projekt trotz der angespannten Lage im Baubereich wie geplant ausgeführt und umgesetzt werden kann. Der Bau mit Holztafelbau mit Stahlbetonbodenplatte bringt einige Vorteile: einer schnellen und strukturierten Bauweise, eine hohe Energieeffizienz sowie eine geringe Umweltbelastung. „Der Anbau der Kita wird nach dem Umbau eine Nutzfläche von 366 m² haben, der umgebaute Raum beträgt dann 1420 m³“, berichtet Kristina Gerling.

Bereits seit dem Sommer befindet sich eine so genannte Übergangsgruppe im benachbarten Griesenbeck-Haus, da diese Räume bis zur Fertigstellung der gesamten Baumaßnahme weiter genutzt werden können, können auch wie geplant die „neuen Kinder“ aufgenommen werden. „Im Sommer haben wir unsere pädagogische Ausrichtung als Medien-Kita neu überarbeitet, jetzt entstehen neue Räumlichkeiten. Trotz aller Herausforderungen freuen wir uns sehr über diese Entwicklung“, sagt Andrea Wichern. Denn auch optisch wird sich das Konzept künftig in der Kita wiederfinden.

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(von links) Pfr. Jürgen Löprich (Versöhnungskirchengemeinde und Investor), Andrea Wichern (Leiterin der Kita Prinzenstraße), Volker Holländer (Geschäftsführer der Diakonie Mark-Ruhr), Fabian Tigges (Geschäftsleitung der Iserlohner Kitas der Diakonie Mark-Ruhr), Michael Schmitz (Bauleiter), Kristina Gerling und Alexander Mader (beide Architekten der dia-plan Projektentwicklung)