Diakonie Mark-Ruhr
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Über FSJ den Traumjob in der Pflege gefunden


Iserlohn-Oestrich. Die Begeisterung für einen Job in der Pflege steht Tristan Schäfer förmlich im Gesicht geschrieben. Während viele seiner Freunde den Weg ins Studium gewählt haben, hat sich der 19-jährige Iserlohner ganz bewusst und „aus voller Überzeugung“ jetzt für eine Ausbildung zum Altenpfleger entschieden. Die beginnt er am 1. Oktober im Diakoniezentrum Oestrich, die Entscheidung ist wohl überlegt, denn seit August 2018 absolviert er hier sein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ).

„Ich stand nach meinem Schulabschluss vor der Frage: was will ich machen? Da habe ich mich dazu entschieden ein FSJ zu absolvieren, ich habe mich bei verschiedenen Einrichtungen beworben. Als ich dann zum Vorstellungsgespräch im Diakoniezentrum Oestrich war, stand meine Entscheidung: hier möchte ich die nächsten zwölf Monate Eindrücke und Erfahrungen sammeln“, erinnert sich Tristan Schäfer. Bereut hat er seinen Entschluss zu keiner Zeit, im Gegenteil. „Ich habe im Bereich der Betreuung begonnen, dann aber schnell den Wunsch geäußert, auch im Bereich der Pflege zu unterstützen.“ Von Anfang an ins Herz geschlossen wurde er von der heute 99 Jahre alten Bewohnerin Margarethe Tonn. Es sei die Dankbarkeit, die täglich Antrieb für einen mitunter überaus anstrengenden und herausfordernden Beruf gebe.

„In gewisser Art und Weise möchte ich den älteren Menschen etwas zurückgeben. Sie haben ihr ganzes Leben gearbeitet und ihren Beitrag für die Gesellschaft geleistet; sie haben es verdient im Alter gut betreut und gepflegt zu werden“, sagt der angehende Altenpfleger wie selbstverständlich. „Man hat ein gutes Gefühl, wenn man nach seiner Arbeit sagen kann‚ auch ich habe für unsere Gesellschaft meinen Beitrag leistet‘“.

Mit Überraschung habe sein Freundeskreis reagiert, als er seinen Entschluss offerierte. „Aber alle finden das gut und sagen, dass der Beruf zu mir passt.“ Zumal Tristan Schäfer schon klare Pläne und Ziele hat: „Ich möchte die Ausbildung jetzt erfolgreich abschließen und mich danach weiterbilden“, strebt er an, in der Pflege beruflich Karriere zu machen. Die Diakonie Mark-Ruhr als Träger und großer Arbeitgeber bietet dazu die Möglichkeiten. Von Wohnbereichsleitung, über Pflegedienstleitung bis hin zur Hausleitung: Wege und Möglichkeiten gibt es viele. „Mir gefällt die Diakonie als Arbeitgeber, hier steht erst einmal der Mensch im Vordergrund und nicht die Zahlen.“

„Tristan ist ein riesiger Gewinn für unser Team. Seine Art und sein Engagement sind eine absolute Bereicherung“, freut sich die Haus- und Pflegedienstleiterin Veronika Kaiser. „Es ist schön, dass hier bei uns die Entscheidung gereift ist, die Altenpflegeausbildung zu absolvieren. Da haben wir gar nicht lange überlegt und Tristan hier im Diakoniezentrum den Ausbildungsplatz angeboten.“

Aufgrund der guten Erfahrungen im FSJ gibt Tristan Schäfer allen jungen Menschen den Tipp, die Chancen zu nutzen, die ein FSJ bietet. „Das Jahr bringt einen weiter. Man sammelt so viele Erfahrungen, die einem im weiteren Leben mit Sicherheit helfen werden.“

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Von Beginn an stimmte die Chemie zwischen Bewohnerin Margarethe Tonn und Tristan Schäfer. Die Dankbarkeit für den Job sei es, die ihn dazu motiviert habe, in der Pflege zu arbeiten.