Diakonie Mark-Ruhr
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Tag der offenen Tür im HALZ


Hagen. „Unterstützen Sie uns bitte dabei, dass die Beratung erwerbsloser Menschen nicht abgeschafft wird, bevor nicht die Erwerbslosigkeit abgeschafft wurde“ appelliert Heidrun Schulz-Rabenschlag, Fachbereichsleitung der Sozialen Dienste der Diakonie Mark-Ruhr, am Mittwoch (6. November) beim Tag der offenen Tür des Arbeitslosenzentrums an Kommune, Jobcenter, Politik und Kooperationspartner*innen.

Mit der Erwerbslosenberatung, dem Arbeitslosenzentrum und den Arbeitsgelegenheiten bietet die Diakonie Mark-Ruhr seit vielen Jahren mit dem Hagener Arbeitslosenzentrum (HALZ) eine zentrale Anlaufstelle für Erwerbslose und von Erwerbslosigkeit bedrohte Menschen. Neu ist seit Beginn des Jahres die Betriebliche Sozialarbeit am Standort, die eine zusätzliche Verbindung zu ortsansässigen Arbeitgeber*innen bietet, von denen einige der Einladung gefolgt waren. „Wir bieten hier in Hagen eine Begegnungsmöglichkeit für Erwerbslose individuell oder in Gruppen. Von hier aus soll es auch einfacher möglich sein, unkomplizierten Zugang zu unseren Beraterinnen zu bekommen“ erklärt Einrichtungsleiterin Martina Pacyna. Am Tag der offenen Tür begrüßte das Arbeitslosenzentrum zahlreiche Interessent*innen, Kooperationspartner*innen sowie Oberbürgermeister Erik O. Schulz. Neben vielen interessanten Gesprächen sorgte der Chor des Arbeitslosenzentrums und die Künstlerin Christiane Pacyna-Friese, die mit Hilfe von Primzahlen und Musik ihre Bilder erstellt, für einen gelungenen Tag.

Heidrun Schulz-Rabenschlag nahm diesen Tag auch zum Anlass auf die auslaufende Finanzierung aufmerksam zu machen: „Aktuell gibt es „Umstrukturierungspläne“ der Landesregierung unter Herrn Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales in NRW, die noch offenlassen, ob und wenn ja unter welchen Bedingungen unsere Arbeit fortgesetzt werden kann“. Viele der Anwesenden Netzwerkpartner*innen, zum Beispiel. der Agentur Mark, der Wohlfahrtsverbände und in seinem Grußwort Oberbürgermeister Erik O. Schulz betonten die Bedeutung der Arbeit für die erwerbslosen Menschen in der Stadt Hegen und sicherten spontan ihre Unterstützung zu.