Diakonie Mark-Ruhr
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Ein Gewinn für das Quartier


Iserlohn. Als die Diakonie Mark-Ruhr das ehemalige Fabrikgebäude am Voedeweg in Iserlohn erworben hat, begann für die Iserlohner Werkstätten die konzeptionelle Planung und Entwicklung des Areals. Auch wenn in den nächsten Wochen und Monaten hier noch viel gearbeitet wird, schon jetzt ist eines deutlich. Das Karree 38 ist ein echter Gewinn für das Quartier und die Konzeptionen gehen in beeindruckender und beispielgebender Art und Weise auf!

Im Spätsommer 2019 ist die MaxQ Physioschule in das Karree 38 eingezogen. „Das war ein Glücksfall für uns“, berichtet Leiterin Kristine Helmus, „wir sind sehr glücklich über die offenen und hellen Räumlichkeiten, die für unsere Schüler beste Lernvoraussetzungen bieten. Unsere Schüler und Dozenten sind begeistert.“ Architektur und Lage überzeugen ebenso, wie konzeptionelle Synergien. Denn im Karree 38 sind nicht nur die Physioschule, sondern seit Januar dieses Jahres auch die DAA – Deutsche Angestellten Akademie – sondern ab Ende April auch die Iserlohner Werkstätten beheimatet. „Das bietet tolle Voraussetzungen für Kooperationen.“

Das hört Martin Ossenberg, Geschäftsführer der Iserlohner Werkstätten, gerne, schließlich biete eine Physioschule im selben Gebäude viele Möglichkeiten der Zusammenarbeit im Bereich von betrieblichen Gesundheitsmanagement. „Da wird sich sicher einiges ergeben.“

Ende April wird zunächst der Administrationsbereich der Iserlohner Werkstätten von der Giesestraße in das Karree 38 ziehen. Ende Juni folgt dann der Werkstattbereich. Im Sommer wird auch das Bistro eröffnen, derzeit prüfen die Iserlohner Werkstätten Kooperationsmöglichkeiten mit dem Bahnsteig 42. Um der Öffentlichkeit das Karree 38 vorzustellen, planen die Iserlohner Werkstätten und die Diakonie Mark-Ruhr für den 11. und 12. September ein entsprechendes Event.

Die Architekten Max und Manfred Kissing zeigten sich am Montag (10. Februar) davon überzeugt, alle Zeitpläne einzuhalten. „Das ist uns bislang immer geglückt“, so die Architekten. Auch das Außengelände wird ein neues Gesicht erhalten, große Glasfassaden sind übrigens schon jetzt über dem Hauptportal am Eingang zu erkennen. Und: es wird grün rund um das Karree 38. Auch wenn nun kurzfristig zunächst ein paar Bäume weichen müssen, versprechen Architekten und Iserlohner Werkstätten, dass es am Ende mehr grün als derzeit geben werde. Auch das Hochregallager wird beispielsweise begrünt. Nicht zuletzt wird auch die soziale Kontrolle des Quartiers über das mit „Leben“ gefüllte Karree 38 sichergestellt. Eben ein echter Gewinn für das gesamte Quartier.

Bildzeile:
Die Physioschule MaxQ fühlt sich am neuen Standort im Karree 38 der Iserlohner Werkstätten überaus wohl. Die Iserlohner Werkstätten selbst werden ihren Unternehmenssitz ebenfalls in den nächsten Monaten in das Karree 38 verlegen.