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WerkStattSchule: seit 20 Jahren feste Anlaufstelle für schulmüde Jugendliche


Hagen. „Wenn der Schulbesuch zur täglichen Herausforderung wird und die Anforderungen aus Schule und Alltag dazu führen, dass ein Schüler im Unterricht starke Leistungs- und Verhaltensauffälligkeiten aufweist oder sich sogar gänzlich der Schule verweigert, dann ist es wichtig, Halt und Orientierung zu geben, um ihn zu motivieren, wieder regelmäßig den Schulalltag zu meistern“, sagt Uwe Becker, Bereichsleiter der Ev. Jugendhilfe Iserlohn-Hagen.

Die WerkStattSchule der Ev. Jugendhilfe Iserlohn-Hagen für schulmüde Jugendliche bietet mit ihrem Leistungsangebot seit 20 Jahren genau diese Möglichkeit!

Der „runde Geburtstag“ wurde im Juni mit einem Empfang gefeiert, bei dem die Bedeutung des Angebots noch einmal deutlich wurde. Denn die WerkStattSchule arbeitet in Kooperation mit Hagener Haupt-, Gesamt-, Real- und Förderschulen und dem Fachbereich Jugend und Soziales der Stadt Hagen sowie dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe, bereits im zwanzigsten Jahr mit Jugendlichen, die unterschiedliche Formen von Schulverdrossenheit, Schulmüdigkeit und Schulverweigerung zeigen, eng zusammen.

„Die Schüler kommen von verschiedenen Schulen aus dem Hagener Stadtgebiet“, erläutert Uwe Becker. „Durch eine intensive sozialpädagogische Betreuung, Beratung und Begleitung, wird den Teilnehmern ein Rahmen gegeben, der es ihnen wieder ermöglicht, unbelastet die Schule zu besuchen.“
 
Für jeden Jugendlichen wird zudem in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit und mit Hilfe von Kompetenzfeststellungverfahren an einer in-dividuellen Anschlussperspektive (Ausbildung, Aktivierungshilfe, berufs-vorbereitende Bildungsmaßnahme, Berufskolleg etc.) gearbeitet.

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Gehörten zu den Gästen beim Jubiläums-Empfang der WerkStattSchule (von links): Uwe Becker, Rainer Goldbach (Leiter Fachbereich Jugend und Soziales der Stadt Hagen), Moderator Sebastian Schorre (Radio EN), Angelika Hamann (Geschäftsführerin Ev. Jugendhilfe Iserlohn-Hagen) sowie Vera Besser (Schulrätin).