Diakonie Mark-Ruhr
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Lions haben Herz für Hasper Kinder

Freitag, 23.02.2007

"Diese Gruppe liegt uns einfach sehr am Herzen!" Mit diesem schlichten Satz gelang es Dr. Hans-Heinrich Schumann, dem Activity-Beauftragten des Lions-Clubs Hagen, das Team im Zentrum für Familien Im Kreisel gestern zum Strahlen zu bringen. Zeigt er doch, dass die Arbeit der diakonischen Einrichtung gewürdigt und anerkannt wird - ein Lob, über das sich die engagierten Mitarbeiter der Diakonie natürlich besonders freuen. Dass Dr. Schumann und seine Lions-Freunde Hans-Werner Hiermer und Dr. Ulrich Platte außerdem einen Scheck über 600 Euro dabei hatten, war natürlich ebenso gern gesehen.

Hans-Werner Hiermer, Dr. Hans-Heinrich Schumann und Dr. Ulrich Platte (v.l.). bestaunen mit den Kindern im Zentrum für Familien Im Kreisel den beliebten neuen Tisch-Kicker.

„Wir schauen immer, wo der Schuh drückt, und versuchen dort zu helfen“, erläutert Hans-Heinrich Schumann das wiederholte Engagement seines Clubs im Hasper Zentrum. Die finanzielle Grundausstattung der vor zwei Jahren eröffneten Erziehungshilfe-Einrichtung ist durch die Kommune natürlich sichergestellt. „Schwierigkeiten bei der Belegung durch das Jugendamt gibt es keine; die sechs Plätze sind nahezu permanent besetzt“, betont Einrichtungsleiterin Heide Alscher. Sicher ein Indiz dafür, dass gerade ein ambulantes, flexibles und lebenswelt-nahes Projekt wie das Zentrum für Familien in diesen Zeiten gut gebraucht wird.

Sechs Kinder zwischen neun und 14 Jahren besuchen an drei Tagen in der Woche nach der Schule die Einrichtung in der Swolinzkystraße. Nach dem gemeinsamen Mittagessen stehen Hausaufgabenhilfe, gezielte Förderung im schulischen aber auch im sozialen Verhalten auf dem Stundenplan. Was die Pädagogen immer wieder spüren: Die Schwierigkeiten der Kinder in Schule und Elternhaus äußern sich oft in großem Bewegungsdrang, der manchmal zu Aggression und sogar Gewalt führen kann.

Dass mit der großzügigen Spende unter anderem ein stabiler Tisch-Kicker angeschafft wurde, trägt insofern nicht nur der Fussball-Begeisterung Rechnung: „Kaum sind die Kinder hier, stürzen sie schon an den Kicker“, beschreibt Martin Bohnen-Lewerenz. So wird Frust kanalisiert, überschüssige Energie abgebaut – und Spaß macht es außerdem.

Auch andere Besonderheiten, etwa Ausflüge ins Gevelsberger Schwimmbad oder ins Dortmunder Klettermax, werden durch die Regelfinanzierung nicht abgedeckt. Die ermöglicht nun die großzügige Spende. Denn der Stolz einer Elf-Jährigen, die sich traut, vom 5-Meter-Brett zu springen oder eines 14-Jährigen, der die 18 Meter hohe Kletterwand schafft, sind mit Geld eigentlich nicht zu bezahlen…

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