Diakonie Mark-Ruhr
gemeinnützige GmbH


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Wir über uns

Das Diakonische Werk Ennepe-Ruhr/ Hagen organisiert seit April 2003 die aufsuchende Straßensozialarbeit für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene und bietet das Streetwork-Café an.


Die aufsuchende Straßensozialarbeit hat zum Ziel, junge Menschen an den Plätzen zu erreichen, an denen sie sich im Stadtgebiet aufhalten. Es geht in erster Linie darum, Kontakt und Vertrauen aufzubauen, um eine niederschwellige Beratung vor Ort zur Verfügung zu stellen.
Das Café, das an zwei Tagen in der Woche ein Frühstücksangebot bereithält, hat sich in Kombination mit der aufsuchenden Straßensozialarbeit sehr bewährt.
In vielen Situationen zeigt sich deutlich, dass das Café für seine Gäste ein wichtiges Forum darstellt, um die fachlichen Ressourcen des Streetworkers in der Beratung zu nutzen. In Einzelgesprächen werden sehr persönliche, sehr belastende Themen besprochen. Wichtiges Thema unter den Gästen ist nicht selten, sich über Angebote von Übernachtungsmöglichkeiten auszutauschen und über konkrete Alltagsbewältigung in ihren schwierigen Lebenslagen zu beraten.
 

An bestimmten Orten der Innenstadt Schwelm treffen sich Jugendliche, die bei entsprechendem Alkoholkonsum, Ruhestörungen verursachen. Versuche, sie durch Ordnungskräfte der Polizei zu disziplinieren, gelangen nur ansatzweise. Kontrollen durch Polizei und Ordnungsamt, haben nur kurzfristig zur Entspannung der Situation beigetragen.


Das Jugendamt in Schwelm übernimmt Verantwortung, indem es beschlossen hat, im Rahmen von Streetwork, den betreffenden Jungendlichen Ansprechpartner zur Verfügung zu stellen. Seit Juni 2008 bietet das Diakonische Werk Ennepe-Ruhr/Hagen im Auftrag des Jugendamtes Schwelm ein Angebot an, das an junge Menschen, deren Freizeit sich vermehrt auf den öffentlichen Plätzen in Schwelm abspielt, gerichtet ist.

Die Aufgabe besteht darin, Kontakte zu den jungen Menschen aufzubauen, ihre Themen, Wünsche, Sorgen zu hören und nachzuvollziehen.

Ziel ist es darüber hinaus, in Kooperation mit dem Jugendamt und Angeboten vor Ort (z.B. Jugendzentrum), bedarfsorientierte Angebote für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, als Alternative zur Straße, zu entwickeln.