Diakonie Mark-Ruhr
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Straßenkinder in Hagen

„Was muss passiert sein, wenn jemand die Straße dem Elternhaus vorzieht?!“

Streetwork in Hagen...

  • Die Verlagerung des Lebensmittelpunktes auf die Straße hat immer eine Vorgeschichte. Die Jugendhilfe muss sich der Konkurrenz zur Attraktivität der Szene stellen und in Kooperation mit der Straße gehen; Hilfen müssen individuell zugeschnitten sein, damit sie akzeptiert werden.
  • Fast immer sind gravierende Probleme in den für Kinder so wichtigen Sozialisationsinstanzen, Familie und Schule, Auslöser für eine Straßenkarriere. Gewalterfahrung, Hilflosigkeit, Schulversagen und Schulausschluss kommen fast in jedem Einzelfall vor.
  • Durch Straßensozialarbeit bekommen wir Kontakt zur Szene, ermitteln Bedürfnisse und individuelle Entstehungsgründe.
  • Straßensozialarbeit bietet Grundversorgung (Essen, Duschen, Waschen, Hygieneartikel), Gesprächsangebote (auf der Straße und / oder an einer Anlaufstelle) sowie Begleitung (zu Behörden, Hilfesystemen, Familie oder Schule).
  • Straßensozialarbeit schafft und fördert die Netzwerkarbeit, bringt Fachleute miteinander ins Gespräch, die die bestehende Praxis kritisch reflektieren und Impulse für deren Entwicklung umsetzen. Straßenkinder – auch hier in Hagen.

„Manchmal schmerzte es schon sehr, auf der Straße zu leben, ohne Sinn, ohne Orientierung. Es war kalt und manchmal hatte ich nichts zu essen“, sagt uns Josi M. Sie hat es geschafft, mit Hilfe von Streetworkern der Szene den Rücken zu kehren. Sie denkt oft an die Zeit zurück: „Selbst zwei Jahre später habe ich ab und zu sehr daran zu knabbern. Die Erniedrigung, der Spott, all die herablassenden Kommentare. Helfen statt Wegschauen wäre wohl in dieser Welt für alle das Beste...“ Schauen Sie nicht weg! Helfen Sie! Unterstützen Sie das Projekt „Straßenkinder“ des Diakonischen Werkes Hagen / Ennepe-Ruhr durch Ihre Spende! Spendenkonto Sparkasse Hagen Kto. 100 110 010 BLZ 450 500 01 Stichwort: Straßenkinder Weitere Informationen zum Thema Straßenkinder in Hagen erteilt Armin Schulz, Mitarbeiter des Diakonischen Werkes Hagen / Ennepe-Ruhr, unter der Rufnummer 0 23 31/6 72 16.

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